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Band: Downspirit
Album: Point of Origin
Spielzeit: 46:38 min
Plattenfirma/Vertrieb: Metalville/Intergroove
Veröffentlichung: 23.07.2010
Homepage: www.downspirit.com
Wertung: 8 von 10
DOWNSPIRIT wurde im Jahre 2009 von SYMPHORCE/Ex FREEDOM CALL Gitarrist Cédric "Cede" Dupont gegründet um seine langjährige Vision Blues und Metal miteinander zu vereinen und zu verwirklichen. Die Band kommt aus dem Stuttgarter Umland und hat mit ihrem, mir nun vorliegenden Debüt „Point of Origin“ eine Heimat beim, noch recht neuem, Label Metalville gefunden. Gitarrenhexer Cédric Dupont suchte nach Gleichgesinnten die im helfen sollten seinen Traum zu verwirklichen und fand diese in Person von Steffen Lauth (Gesang), Axel “Aki” Reissmann (PUMP, Gitarre), sowie Sven Rakowitz (Bass) und Sebastian Dunkel (Schlagzeug).
Die Promofirma bescheinigt der Band eine glorreiche Zukunft. Wir gehen einfach mal ganz nüchtern an die Sache ran und schauen mal was der wilde Mix aus Blues, Country und Metal mit unseren Gehörgängen anstellt.
Den Anfang macht der zweigeteilte Titeltrack „Point of Origin“. Im ersten Teil bekommen wir nun instrumentale, teils mystische, Klänge um die Ohren geblasen, die schon mal eine gute Einleitung zum dem folgenden zweiten Teil sind. Dieser beginnt düster und schleppend, was sich auch im Verlauf nicht großartig ändern wird. Sofort fällt der etwas modernere Touch auf. Die Band ist sich also auch nicht zu schade ein paar Nu Metal Einflüsse in ihren Sound zu integrieren. Der Gesang von Steffen ist klar, teilweise aggressiv und druckvoll. Kommt gut rüber der Mann. Der Chorus geht ebenfalls gut ins Ohr, so dass wir den Einstieg in die Platte schon mal als gelungen ansehen können.
Weiter geht es mit dem 3.Track „Love Song“. Dieser wird von einer flotten Mundharmonika eröffnet, so dass gleich das angepriesene Blues Feeling aufkommt. Der Gesang von Steffen ist dieses mal auch moderner und mehr shoutiger ausgelegt. Apropos Gesang, der Chorus ist auch mal wieder absolut gelungen und bleibt quasi im Ohr kleben. Der Mittelteil gefällt mir bei dem Song besonders gut, hier schüttelt sich der gute Cede ein paar feine Riffs aus dem Ärmel. Die Nummer hat ganz klar das Zeug für eine Singleveröffentlichung. Klasse Track, gefällt mir wirklich gut.
Danach folgt „Life’s a Bitch“, der erst sehr ruhig, gemütlich und bluesig startet, dann aber zu einem absoluten Groove Monster mutiert. Hier kann man einfach nicht anders und wippt fleißig mit dem Fuß oder dem Kopf mit. Wieder so ein starker Chorus und eine schöne Melodieführung. Zwischendurch gibt es noch ein paar druckvolle Shouts und Growls, Metal Traditionalisten sind hier also fehl am Platz.
Track Nummer 6 „Good Times“ beginnt wieder mit Blues geschwängerten Klängen, bevor sich daraus ein flotter Rocker entwickelt, der richtig Fahrt aufnimmt. Hier darf richtig abgefeiert werden. Die Mundharmonika kommt hier ebenfalls ab und an zum Einsatz. Ein interessantes Instrument, das richtig eingesetzt, klasse passt.
Was soll man hier groß sagen? Pommesgabel in die Höhe und abgeht die wilde Fahrt!
Bei Track 9 „Arisen“ wird teilweise ganz schön der Hammer kreisen gelassen. Richtig aggressiver Gesang, Riff Geshredder bis der Arzt kommt und eine pumpende Rythmusfraktion. Hier kommen die Vollmetaller unter uns auf ihre Kosten. Dies dürfte vielleicht der Song mit den wenigsten Experimenten auf „Point of Origin“ sein.
Ans Ende der Platte hat man mit „The End“ einen sehr atmosphärischen Track gesetzt. Der langsam und bedächtigt durch die Boxen schallt. Eine Halbballade, die zwar gut gemacht ist, aber bei mir nicht so ganz überzeugen konnte.

Anspieltipps:

Damit ihr euch ein grobes Bild dieser Scheibe machen könnt, hier die Tracks „Point of Origin“, „Love Song“ und „Good Times“ zum antesten.

Fazit :

DOWNSPIRIT haben mit ihrem Debüt „Point of Origin“ wirklich eine gute Scheibe abgeliefert. Der Mix von Blues und Metal kommt gut rüber und ist auch nett anzuhören. Ich würde mir auf jeden Fall mehr von den Jungs wünschen. Ausbaufähig ist das Ganze natürlich noch. Alle Nummer zünden nicht sofort, aber das ist ja für ein Debüt auch fast normal. Es muss ja noch Platz nach oben sein.
Also Freunde das nächste Mal einfach ein paar mehr Nummern, ähnlich meiner Anspieltipps und dann sollte es mit einer höheren Bewertung keine Probleme mehr geben. Gute 8 Punkte vergebe ich.

Trackliste:

01. Point of Origin Pt. I
02. Point of Origin Pt. II
03. Love Song
04. Life’s a Bitch
05. Lost
06. Good Times
07. Hollow Words
08. Highway Run
09. Arisen
10. Make my Day
11. The End
Bonus: Rockstar Blues
Julian
 

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