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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Doro - Celebrate

Band: Doro
Album: Celebrate
Spielzeit: 23:51 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Homepage: www.doro.de oder www.doropesch.com oder www.dororocks.net
Wertung: ohne Wertung
Ich war noch nie ein großer DORO Fan, um das gleich vorweg zu nehmen. Allerdings habe ich sehr großen Respekt vor einer Frau, die seit 25 Jahren im Metal Bereich aktiv und erfolgreich ihren Weg geht. So richtig warm wurde ich mit ihrem oft einfach gestrickten hymnenhaften Metal allerdings nie so wirklich. Mal sehen, ob sich das nun ändern wird. Auf der vorliegenden EP sind insgesamt drei verschiedene Lieder enthalten. „Celebrate“ ist gar in drei verschiedenen Versionen vertreten. Anfangs in einer normalen DORO-Version, anschließend featuring Biff Byford (SAXON) und drittens mit einer ganzen Armee weiblicher Metal-Musikerinnen als Unterstützung. Da wären Sabina Classen (HOLY MOSES), Veronica Freeman (BENEDICTUM), Liv (SISTER SIN), Floor Janssen (AFTER FOREVER), Angela Grossow (ARCH ENEMY), Liv Kristine (LEAVES EYES), Ji-In Cho (KRYPTERIA) und den Mädels von GIRLSCHOOL. Tja, und so groß ist der Unterschied zwischen den drei Versionen nicht, da die Gastsänger eigentlich nur im Refrain im Chorus auftreten. „Celebrate“ ist allerdings eine verdammt geile Metal Hymne geworden und kann sämtliche DORO Songs der letzten 5-6 Jahre locker in die Tasche stecken. Mitgröhlen ist Pflicht! Respekt! „The Night Of The Warlock“ könnte glatt von MANOWAR stammen, als die damals richtig guten Metal produzierten und keinen Klassik-Mix. Was für ein Stampfer. Und DORO hat definitiv noch immer eine richtig gute Stimme. Auch hier geht der Daumen steil nach oben. Abschließend folgt mit „Rescue Me“ eine Ballade, die DORO zusammen mit Jean Beauvoir (CROWN OF THORNS) geschrieben hat. Sparsam instrumentiert, mit einem drögen, leider viel zu oft wiederholten Refrain kann diese allerdings absolut nicht überzeugen und regt zum Gähnen an. Da hilft das gesamt Herzblut DOROS nicht, das auch bei diesem Song zu spüren ist. Also ich bin ehrlich gesagt glatt mal auf ein DORO Album gespannt und das gab es noch nie. Keine Ahnung, was nun ein richtiger DORO Fan bis zum Album Anfang 2009 auszustehen hat. Mein Appetit ist geweckt.

 

Doro - Herzblut

Band: Doro
Album: Herzblut
Spielzeit: 24:12 min
Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Vergleichbare Bands:
Homepage: www.doro.de oder www.doropesch.com
Wertung: ohne Wertung
Bereits mit dem oben besprochenen „Celebrate“ hat DORO ihren Fans die Wartezeit zum neuen Album ordentlich versüßt. Rechtzeitig zu Weihnachten kommt nun mit „Herzblut“ die nächste EP. Wer dahinter Geldmache vermutet, kennt DORO anscheinend nicht. Das würde die doch so fannahe Künstlerin doch nie machen. Auf „Herzblut“ sind 6 Stücke enthalten. Davon allein 5 verschiedene Versionen des Titelstücks. „Herzblut“ ist eine an Kitsch kaum noch zu überbietende Powerballade, die instrumental als auch gesanglich hervorragend umgesetzt wurde. Mir persönlich geht der Refrain allerdings bereits beim zweiten Anhören voll auf die Nüsse. Deswegen konnte ich mich bisher noch nie als DORO-Fan outen. Das ist echt nicht mein Ding. DORO-Anhänger werden es allerdings lieben. Wobei allerdings die schwache Produktion bestimmt auch nicht deren Sache bist. Nun folgen neben der Single-Version, noch die Album-Version und eine französische, spanische und portugiesische Version, bei denen einfach nur der Refrain in der jeweiligen Sprache gesungen wird. Auch nicht wirklich spannend. Zum Abschluß gibt es noch „Share My Fate“ in einer Non-Album Version. Und dieser Track stellt das eigentlich einzige Kaufargument dar, da er nicht auf dem Album „Fear No Evil“ enthalten sein wird. Er rockt auch ganz ordentlich nach vorne, obwohl auch hier die schwache Produktion das Vergnügen schmälert. Und der „MMMhhhmmmhhh“-Teil im Refrain ist auch völlig überflüssig. Sorry, aber die ganz großen Freunde werden wir bei solchen Veröffentlichungen wirklich nicht. Schade. Hat mit „Celebrate“ doch so gut angefangen.
 

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