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Band: Doomshine Album: The Piper At The Gates Of Doom Spielzeit: 73:19 min. Plattenfirma/Vertrieb: Earache Records VÖ.: 02.07.2010 Homepage: www.doomshine.de und www.myspace.com/melodicdoomedmetal Wertung: 9 von 10 Doom aus Deutschland, gibts sowas überhaupt? Ja. Gibt es. Und das soagr richtig gut. Doomshine nennen sich die vier Jungs aus Baden-Württemberg und präsentieren mit "The Piper At The Gates Of Doom" ihr Zweitwerk. Eine lange Zeit ist seit dem Debüt vergangen, immerhin erschien dieses bereits 2004, in dem die Band ihren Stil entschlackt und perfektioniert hat. Klangen auf dem Debüt noch einige Passagen aufgesetzt oder leicht kitschig hat die Band den Sound gestrafft und liefert ein atmosphärisch dichtes Doom Album ab bei dem Fans von Solitude Aeturnus, Candlemass und Saint Vitus die Tränen in die Augen schiessen werden. Schwer wabern die Riffs aus den Boxen, langsam walzen die 10 Songs über den Hörer hinweg während feine Melodielinien und grossartige Refrains der Seele schmeicheln. Das Melodieverständnis auf diesem Album ist wirkich ganz gross. Niemals kitschig oder schmalzig wirkend wird man mit wunderschönen Solos und Bridges belohnt die jederzeit passen wie die Faust aufs Auge. Ihr glaubt mir nicht? Dann hört doch einfach mal in "River Of January" rein und überzeugt euch selbst davon. Immer noch nicht überzeugt? Dann direkt "Cold Cypher Ceven" hinterher gehört und dann sollte die Sache klar sein. Spätestens der grandiose Abschlusstrack "Godhunter" sollte alle Zweifler verstummen und akzeptieren lassen das auch aus deutschen Landen wunderbare Doom Alben kommen. Doomshine setzen sich hier ziemlich klar von ihrer Konkurrenz ab und versprechen uns dass wir noch viel von den Jungs hören werden. Hoffentlich müssen wir aber nicht wieder 6 Jahre auf ein neues Album warten. Kauft das Teil. Steve
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