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Band: Distorted Wonderland Album: Distorted Wonderland Spielzeit: 44:10 min. Plattenfirma/Vertrieb: Jamsync Music Veröffentlichung: 07.12.2010 Homepage: www.myspace.com/distorted.wonderland Wertung: 9,5 von 10 Nach dem Split ihrer alten Band OVERNIGHT SENSATION war der Weg für Sänger Olof Lindgren und Bassist Axel Karlsson frei, ihr neues Baby DISTORTED WONDERLAND nach vorne zu treiben. Komplettiert wird die Gang von Fredrik Lundstedt an der Gitarre und Petter Karlsson hinter der Schießbude. Der Grundstein für DW wurde 2005 während der Aufnahmesessions zum selbstbetitelten Album von HARDCORE SUEPRSTAR gelegt, wo die beiden Gründer die Background Vocals beisteuerten. Die Wurzeln sind zwar die gleichen, jedoch kann die Debütscheibe von DW eher mit den härteren Werken von HARDCORE SUPERSTAR wie “Beg For It” verglichen werden. Die Riffs sind tonnenschwer, die Gitarren tiefergestimmt, aber über allem thronen ähnlich eingängige Melodien wie bei den Vorbildern. Die Songs sind eher Heavy Metal als mit der Street Metal Attitüde von HCSS mitzuziehen. Sänger Olof Lindgren könnte auch zweiter CHRIS LANEY durchgehen, wobei die streckenweise aggressive Art zu Singen eher wieder an Jocke Berg von HCSS erinnert. So, jetzt habt Ihr einen groben Überblick, was die Schweden auf ihrem Erstling so anstellen. Der Einstieg in Form von “Raised On Rock´n Roll” zeigt auch gleich, wo der Hammer hängt, dazu gibt es auch ein schönes Video. Die Messlatte damit entsprechend hoch gelegt haben aber folgenden Songs “Losing It”, “Slave Of My Desire”, “In For A Thrill” und “Never Had Nothing” überhaupt keine Probleme, dieses Niveau zu halten, puh. Dann kommen die Jungs ein wenig ins Straucheln, denn die folgenden 3 Stücke “Behind The Scenes”, “Waving Flag” und “Stand And Deliver” können nur noch 90% (!!!) geben. Aufgeben ist aber bei DW nicht drin, denn der abschließende Dreierpack “Guillotine Babies”, “On The Other Horizon” und das schnelle “Tangerine” Nachdem die letzten Töne des Rausschmeißers verstummt sind, kann man sich schon mal ungläubig die Augen reiben. DISTORTED WONDERLAND haben ihre Vorbilder zwar nicht überholt (was bei dem Hammeralbum “Split Your Lip” fast unmöglich war) aber sie sind zumindest auf gleicher Augenhöhe. Und gleich mit dem Debüt, ich ziehe meinen imaginären Hut meine Herren. Pflicht! Stefan
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