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Band: Die Vorboten Album: Aufschrei Spielzeit: ca. 41:00 min. Plattenfirma/ Vertrieb: sonic attack/ Soulfood Homepage: http://www.dievorboten.de/ oder http://www.myspace.com/vorboten VÖ: 20.05.2011 Wertung: 2,5 von 10 Mit den Vorboten kommt eine junge deutsche Band daher und möchte mit ihrem ersten Album, nachdem sie schon 2 EP's veröffentlicht haben, die nationale Musiklandschaft begeistern. Laut ihrer eigenen Aussage spielen sie Kraut Metal. Mein Vorschlag an die Jungs: Nehmt zukünftig doch die Abkürzung IKM – IDENTITÄTSLOSER KRAUT METAL, damit trefft Ihr nämlich den Nagel auf den Kopf, was Euren Musikstil angeht.
Die Band besteht aus: Karsten Palitschka - Gesang, Gitarre Thomas Mende - Gitarre Philipp Krätzer - Keyboard Stephan Schuster - Bass Florian Herrmann - Schlagzeug
Beim Hören des Debüts kommen mir sofort eine ganze Batterie an deutschsprachige Rockbands in den Sinn. RAMMSTEIN, OOMPH, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, KNORKATOR und SUBWAY TO SALLY sind die bekanntesten Interpreten, welche sich die Jungs zum Vorbild nehmen und teilweise bis auf das letzte Haar kopieren. Besonders DIE APOKALYPTISCHEN REITER müssen darunter leiden. Dazu gesellt sich noch eine Menge elektronischer Firlefanz und erinnert mich eher an die RHEINKIRMES, als an Heavy Metal. Das ganze wird noch mit kabarettartigen Texten geschmückt, die im RAMMSTEIN oder SUBWAY TO SALLY typischen Stil vorgetragen werden. Und warum muss man auch noch „Ave Maria“ verwursten?!
Ich finde manche der oben genannten Originalbands schon unerträglich, wie kann ich da einer Kopie noch irgendetwas positives abgewinnen?!
Trackliste: 01. Das Volk 02. Vaterland 03. Extreme 04. Hauptstadt 05. Schmiede, Schmiede! 06. Schreit! 07. Der Weg 08. Dein Herz 09. Freigeist 10. Krautsinfonie Op. 1 11. Hass
Für mich klingt „Aufschrei“ nicht interessant, intelligent, experimentierfreudig und innovativ, sondern beinhaltet bunt zusammengeschusterten, identitätslosen Möchtegern Metal. Ich finde das Album unhörbar und mache es mal ganz kurz: 2,5 Punkte. Götz
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