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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

deviated presence - fractured mind

Band: Deviated Presence
Album: Fractured Mind
Spielzeit: 80 min.
Plattenfirma: Yonah Records
Veröffentlichung: April 2009
Homepage: www.deviated-presence.com
Wertung: 8
Das Heavy Magazine schreibt: „...highly complex and mostly extremely interesting...“ Bei Metal.de heisst es: „Deviated Presence are real masters of their instruments and seem to nearly burst of creativity.“ Doch wieso diese Lobeshymnen? Kommen wir doch zunächst einmal zum Förmlichen: nach Fall's Passage und Eerie Sphere – den ersten beiden Alben von Deviated Presence – fällt bei Fractured Mind sofort ins Auge, dass es mit einer Spielzeit von beachtlichen 80 Minuten seine Vorgänger noch einmal übertrifft. Den Ruhrpottlern Felix Gebhart (Guitar, Vocals), Anne Schaefer (Guitar, Vocals) und Daniel Dickmann (Drums) ist hier eine abwechslungsreiche und sehr komplexe Scheibe gelungen, die man aber nicht so einfach mal nebenbei anhören sollte. Fractured Mind ist ein Album, das man erst nach mehrmaligen Anhören in seiner Komplexität und Genialität verstehen kann. Die insgesamt 10 Songs haben es nämlich in sich: nach ruhigen, getragenen Akkustik-Riffs bietet die folgende Passage dreckigen Black-Metal Sound oder melodiösen Death-Metal mit sanglichen Riffs. Der Gesang, der teils recht opernhaft gestaltet ist, sich im nächsten Moment aber in kreischendes Geschluchze verwandeln kann, wirkt ziemlich verstörend. Die
schlagartigen Rhythmuswechsel kommen unerwartet und sind meist mit komplizierten Soli verbunden. Stilistisch gesehen kombinieren Deviated Presence ziemlich viele Richtungen: die Einflüsse erstrecken sich von Rock, über Progressive-Metal bis hin zu Black,-Death-Metal. Wer sich an einem tristen, langweiligen und womöglich verregneten Novembertag in die Tiefen der progressiven Musik bewegen möchte, dem sei das Album wärmstens ans Herz gelegt. Man sollte sich ein bisschen Zeit nehmen, um sich ganz darauf konzentrieren.
Franzsika

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