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Band: Demonical Album: Death Infernal Spielzeit: 48:25 min. Label/ Vertrieb: Cyclone Empire Veröffentlichung: 15.04.2011 Homepage: www.demonical.net Wertung: 9 von 10 Nach Servants Of The Unlight und Hellsworn präsentieren uns die Jungs von Demonical nun ihr drittes Album. Gegründet wurde die Band 2006 und seitdem gibt es scheinbar einer Gesetzmäßigkeit folgend alle zwei Jahre ein neues Album. Und dieses trägt den Titel Death Infernal. Und was erwartet man von einer schwedischen Metalband? Ganz klar: das, was der Albumtitel verspricht: richtig gut gemachten Old School Death Metal! Und das kriegt man auch. Nach einem kurzen Intro – hier ist ein Ausschnitt aus einer Chormesse zu hören – gehts los mit The Arrival Of The Armageddon. Sägende Gitarren, knurrende Growls und Blast-lastiges Schlagzeug bilden hier eine einzigartige Verbindung. Und der Song ist durchaus eingängig. Bei Return Of The Flesh liegt der Schwerpunkt auf dem Off-Beat. Außerdem klingt der Song etwas melodiöser als der Vorgänger. Die Break-Passage erinnert stark an die bekannteren Songs von Grave. Wem die beiden Songs nicht melodiös genug sind, ist bei Black Inferno richtig aufgehoben: sehr straight gespielt, fast schon rockig, mit grusliger Melodie, das ist mir zumindest beim erstmaligen Hören spontan eingefallen. Ein richtiges Blast-Gewitter erlebt man im nächsten Song: Ravenous. Der durchgehende, hämmernde Rhythmus wird von dezenten Riffs unterstützt. March For Victory erinnert stark an Amon Amarth, und das nicht nur des Titels wegen. Auch der Sound und die musikalische Umsetzung ist ähnlich. Through Hellfire – hier werden alle möglichen Namen für den Teufel aufgezählt – ist zwar auch wieder der typische Schweden-Sound à la Dismember, und trotzdem ganz Demonical. All Will Perish wird von einem kurzen Black-Metal Gitarren-Riff eingeleitet, das während des Songs immer wieder erscheint. So richtig schnell, mit treibenden Riffs wirds bei Slain Warriors. Geht gut ins Ohr, gefällt gut. Auch Darkness Awaits ist echt überzeugend, geht aber wieder in die Black-Metal Richtung. Passend zum nordischen Sound ist From Northern Shores, denn der Song ist mit Abstand der Archaischste auf diesem Album. Ist da im Intro etwa ein Keyboard zu hören? Im Mittelteil gibts kurz eine Entspannung in Form von beruhigenden Gitarrenfolgen und Pausieren des Schlagzeugs. Als Absacker und Schlusssong haben sich die Schweden einen dreckigen und düsteren Song ausgesucht: The Night Of The Graveless Souls. Dicht gespielte Riffs, dazu ein Drum-Teppich, der sich gewaschen hat und natürlich die dunklen Growls von Sänger Sverker Widgren. Death Infernal stellt für mich das beste Album von Demonical dar, da es eine klare Linie aufweist. Die Songs wirken einfach durchdachter, sind sehr eingängig und abwechslungsreich gestaltet. Einziger Kritikpunkt ist die offensichtliche – ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt – Anlehnung an Amon Amarth beim fünften Song, aber das machen die restlichen Songs wieder gut. Wer Demonical live erleben möchte, dem sei die Europa-Tour empfohlen, die am 3. Mai startet. Frnaziska
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