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Band: Decrepit Birth Album: Polarity Spielzeit: 43:01 min. Plattenfirma/Vertrieb: Massacre Records Veröffentlichung: 23.07.2010 Homepage: www.myspace.com/decrepitbirth Wertung: 8,5 von 10 Normalerweise wenn ich den Begriff Tech-Death-Metal lese zieht sich bei mir innerlich alles zusammen. Da kommen dann Bands die meinen in drei Minuten 20 Breaks und mindestens 50 Riffs verbauen zu müssen um dem geneigten Hörer ja viel zu bieten. Leider vergessen diese Combos immer wieder das alles technische Gewichse nichts bringt wenn kein nachvollziehbarer Song dabei raus kommt. Anders verhält es sich bei den Californiern von DECREPIT BIRTH. Hier wird gebreakt, geknüppelt, soliert und gerifft als gäbe es kein Morgen mehr, mit dem Unterschied dass die Songs immer nachvollziehbar und im Ohr hängen bleiben. Ich habe keine Ahnung wie die Jungs um Guitar-Wizard Matt Sotelo bei all dem Hyper-Bassdrumming und den Breaks es schaffen den Song nicht aus dem Auge zu verlieren. Aber es ist so. Zieht euch einfach mal „Seas Of Memory“ rein. Schon zu Beginn wuchten dich die Hooks und Solos aus der Bahn während im Hintergrund eines der übelsten Double-Bass-Gewitter aller Zeiten hernieder geht. Die Riffs, eh. Die Solos. Schlicht Tech-Death nicht von dieser Welt. Im Vergleich zu den Vorgängern fällt auf das DECREPIT BIRTH in Sachen Solos, Hooks und Bridges noch melodischer zu Werke gehen als auf ihren früheren Alben. Dieser Fakt stört aber die Intensität und Härte des Materials auf keinen Fall. Im Gegenteil. Durch diese Parts wirken die extremen Knüppelparts noch heftiger und treffen dich teilweise so unerwartet wie ein Eishockey Puck in die Eier wenn du eine Frisbee wirfst. Ganz klar. Mit „Polarity“ bewegen sich DECREPIT BIRTH immer weiter auf die Spitze des Tech-Deaths zu und müssen vor der Konkurrenz wie IMMOLATION nicht mehr bangen. Das, wie immer, geile Cover von Dan Seagrave rundet eines der Death-Metal-Meisterwerke des Jahres ab und begeistert Fans der Richtung mit noch nie gehörten Melodien in einem Blastgewand der Extraklasse. Steve
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