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Band: Dawnless Album: While Hope Remains Spielzeit: 46:35 Min. Label/ Vertrieb: Evil Eye Entertainment Homepage: www.dawnless.com Wertung: 7 von 10 Eine Band namens Dawnless? Aus der Info entnehme ich, dass die Band 2003 in der Schweiz gegründet wurde. Noch nie davon gehört. Dazu ein Albumtitel, der nicht gerade vielversprechend ist: While Hope Remains. Hören wir doch einfach mal rein. Der Opener- Intro von Absolution ähnelt durch die mysteriös klingenden Keyboardpassagen wie die Musik aus dem Horror-Klassiker Exorzist. Schon mal nicht schlecht. Gitarren sind auch fett und der Gesang wechselt zwischen Gejodel à la Toby Sammet und Black-Metal-Gezische. Bei Dying Alone kommt dies besonders eindrucksvoll zur Geltung. Man hat das Gefühl, dass die Schweizer Jungs die Idee von einem geheimnisvoll-tönendem Keyboard-Intro ganz toll fanden, denn das findet nahezu bei jedem Song statt. Was auf Dauer etwas eintönig wird. Für meinen Geschmack wird das Keyboard zu oft eingesetzt, während sich die Gitarren leider eher im Hintergrund halten. Ok, bei The Planet's Dream gibt’s zur Abwechslung mal ein kleines Gitarren-Intro. Apropos Abwechslung, Dawnless haben nicht nur melodische Knüppel-Songs auf ihrer neuen Platte, nein, sie können auch anders. Und das beweisen sie mit ihrer Ballade Beyond Words. Hier darf das Keyboard natürlich nicht fehlen. Auffällig ist zudem, dass die Melodien, die das Keyboard übernimmt, oftmals sehr irisch klingen, was bei dem pompösen Sound eher eigenartig ist. Kurz und gut, die Jungs machen gute Musik, die man als eine Mischung aus Power Metal und Black-Metal beschreiben könnte, aber um sehr gute Musik zu machen und Leute mitzureissen braucht es noch mehr als nur gute Riffs und schöne Melodien. Franziska
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