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Band: Dave Evans Album: Judgement Day Spielzeit: 38:14 min. Plattenfirma/Vertrieb: STF Records Veröffentlichung: bereits veröffentlicht Homepage: www.daveevansrock.com oder www.myspace.com/daveevansrock Wertung: 4 von 10 DAVE EVANS war Sänger der Megaseller AC/DC, allerdings noch bevor ein gewisser Bon Scott der Legende aus Down Under seinen Stempel aufdrückte und mit seinem viel zu frühen Ableben unsterblich wurde. Damit versucht EVANS noch heute zu punkten und hat nach seinem mittelmässigen Album “Sinner” einen neuen Anlauf gewagt. “Judgement Day” nennt er sein neuestes Werk, 10 Stücke sind darauf vertreten. Wenn es nach DAVE EVANS ginge, hätten AC/DC ihren Sound niemals verfeinert und (innerhalb ihres Universums) verändert. Denn was er mit Songs wie “Little Headbanger”, “You Talkin´To Me?” oder “Ain´t Gonna Do You To Me Anymore” sagen will, erschließt sich mir nur begrenzt. Fakt ist aber, dass diese Mischung aus Rock´n Roll, Boogie und Blues so klingt, als wären es C-Demos seiner ehemaligen Weggefährten aus den frühen 70gern, die man besser noch etwas tiefer vergraben hätte. Der einzige Lichtblick ist der Opener “We Don´t Dance To Your Song”, der über genügend Coolness und Feuer verfügt, um einen kleinen Aha-Effekt zu produzieren. Apropos Feuer: es genügt halt nicht, Flammen auf dem Cover zu haben (welches übrigens sehr gut zum Gesamtpaket passt) uns sich selbst “King Of All Bad Asses” zu nennen. Da hilft auch die halbgare Version des Hits “House Of The Rising Sun” am Ende der Scheibe nichts. Finger weg! Stefan
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