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dave evans - judgement day

Band: Dave Evans
Album: Judgement Day
Spielzeit: 38:14 min.
Plattenfirma/Vertrieb: STF Records
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.daveevansrock.com oder www.myspace.com/daveevansrock
Wertung: 4 von 10
DAVE EVANS war Sänger der Megaseller AC/DC, allerdings noch bevor ein gewisser Bon Scott der Legende aus Down Under seinen Stempel aufdrückte und mit seinem viel zu frühen Ableben unsterblich wurde. Damit versucht EVANS noch heute zu punkten und hat nach seinem mittelmässigen Album “Sinner” einen neuen Anlauf gewagt. “Judgement Day” nennt er sein neuestes Werk, 10 Stücke sind darauf vertreten. Wenn es nach DAVE EVANS ginge, hätten AC/DC ihren Sound niemals verfeinert und (innerhalb ihres Universums) verändert. Denn was er mit Songs wie “Little Headbanger”, “You Talkin´To Me?” oder “Ain´t Gonna Do You To Me Anymore” sagen will, erschließt sich mir nur begrenzt. Fakt ist aber, dass diese Mischung aus Rock´n Roll, Boogie und Blues so klingt, als wären es C-Demos seiner ehemaligen Weggefährten aus den frühen 70gern, die man besser noch etwas tiefer vergraben hätte. Der einzige Lichtblick ist der Opener “We Don´t Dance To Your Song”, der über genügend Coolness und Feuer verfügt, um einen kleinen Aha-Effekt zu produzieren. Apropos Feuer: es genügt halt nicht, Flammen auf dem Cover zu haben (welches übrigens sehr gut zum Gesamtpaket passt) uns sich selbst “King Of All Bad Asses” zu nennen. Da hilft auch die halbgare Version des Hits “House Of The Rising Sun” am Ende der Scheibe nichts. Finger weg!
Stefan
 

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Band: Dave Evans
Album: Sinner
Spielzeit: 44:53 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Cultural Minority/Soulfood
Vergleichbare Bands: AC/DC, Kiss
Wertung: 6 von 10
DAVE EVANS war der Vorgänger des göttlichen BON SCOTT bei AC/DC. Ein ganzes Jahr durfte er die Anfänge einer der erfolgreichsten Rockbands mitgestalten. Und davon zehrt er noch heute, praktisch 30 Jahre danach. Denn sein neues Album klingt fast nach einer AC/DC Coverband, so „originalgetreu“ hat er manches Riff abgekupfert. Dies ist auch der größte Vorwurf, dem man diesem Album machen kann. Eigene Ideen sind praktisch kaum vorhanden. Nur beim Titelsong „Sinner“ und meinem Favoriten „Out In the Cold“ scheint ein wenig KISS-artiger Glamrock durch, der dem ganzen eine eigene Note aufdrückt. Ansonsten dominieren einfach gestrickte Rocksongs, die er mit seiner rauchigen, aber leider nicht sehr ausdrucksstarken und variablen Stimme darbietet. Balladen sind gottlob Fehlanzeige und was somit bleibt ist ein solides Album, das für so manche Rockparty gut geeignet ist. AC/DC Komplettisten müssen natürlich ebenfalls zugreifen. Alle anderen sollten lieber bei den bekannten Originalen bleiben, denn einen ANGUS YOUNG hat DAVE EVANS momentan nicht in der Band und die genialen Momente bleiben dadurch rar gesät.

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