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Band: Crimsonwind Album: The Wings of Salvation Spielzeit: ?? min Plattenfirma: Rock It Up Records/ Ice Warrior Records Veröffentlichung: 25.03.2011 Homepage: www.myspace.com/crimsonwindmetal Wertung: 6 von 10 Und wieder einmal eine neue Band aus Italien die dem Melodic Power Metal frönen, dürfte man jetzt denken. Doch halt ganz so einfach machen es uns die fünf Italiener der Band CRIMSONWIND nicht. Sie haben nämlich seit ihrer Gründung im Jahre 2008 schon jede Menge Vorschusslorbeeren einheimsen können. Der Grundstein hierfür wurde mit ihrer 2 Track Promo Single gelegt und man bekam so viel positive Resonanz das man sich geschwind daran machte das, mir nun vorliegende, Debütalbum „The Wings of Salvation“ einzuspielen. Das Thema des Album's könnte man grob beschreiben, als eine Erzählung eines Mannes der in einer Traumwelt lebt und der die Fiktion nicht mehr von der Realität unterscheiden kann. Klingt recht spannend wenn ihr mich fragt. Die Einflüsse der Band sind natürlich mit so Größen wie STRATOVARIUS, ICED EARTH, GAMMA RAY und LABYRINTH angegeben und somit dürfte die Stilrichtung recht klar sein. Nun will ich euch noch schnell die Band näher vorstellen, bevor wir uns dann deren Debütalbum näher anschauen. Die beiden Gründer Claudio Florio (TRINAKRIUS, Schlagzeug) und Niki Zummo (Bass) bilden die Rythmusfraktion, Emanuele “Izzy” Bonura (Gitarre) und Claudio Di Girolamo (Keyboard) sind für die Melodien verantwortlich und mit dem THY MAJESTIE Sänger Alessio Taormina konnte man jemanden geeigneten für die Frontmann Position gewinnen. Dann wollen wir uns nicht mehr länger mit Gequatsche aufhalten, sondern stürzen uns direkt in das musikalische Geplänkel. Eröffnet wird die Scheibe durch ein instrumentales Intro. Danach folgt der erste richtige Track „Abyss of Fire“. Dieser wird mit einem direkten Schlag aller Instrumente eröffnet. Direkt im Anschluss setzt dann auch gleich der Gesang von Fronter Alessio ein, der von seiner Klangfarbe her genau zur Stilrichtung passt. Die Nummer ist eigentlich ganz gut umgesetzt und auch der Chorus geht soweit in Ordnung, aber irgendetwas fehlt hier, das ich absolut in Verzückung ausbreche. Als normaler Track ok, als Opener eher ungeeignet. Schade, wäre mehr drin gewesen. Als nächstes folgt „Endless Deja Vu“. Hier kann ich gar nichts großartig sagen. Der Song ist sehr unspektakulär und rauscht quasi einfach an mir vorbei. Hier bleibt nichts wirklich hängen. Leider ein Fall für die Skip Taste würde ich sagen. Mit dem folgenden „Hold your Dreams“ machen es die Italiener wieder besser. Die Songstruktur bietet etwas Abwechslung und die wechselnden Gesangsfarben tun ihr übriges um die Nummer interessant zu machen. Der Chorus geht hier auch in Ordnung und ist einprägsam. In Ordnung ist dann auch das Stichwort. Nicht überragend was uns hier geboten wird, aber halt in Ordnung. „Mask of Hatred“ ist leider auch wieder nur Durchschnitt und richtig begeistert bin ich auch hier wieder nicht. Hoffen wir mal das dass sich bald mal ändert. Mein Flehen wird aber erst zum Ende der Platte hin erhört. Das Titelstück „Wings of Salvation“ ist zumindestens mal wieder ein bisschen besser geraten und kann einen doch mit seinen schönen Melodien und dem Chorus etwas mitreißen. Eine großartige Steigerung zum vorherigen Durchschnitt darf man aber auch hier nicht erwarteten, es bleibt leider beim in Ordnung und beim Durchschnitt. Die Bonustracks liegen mir leider nicht vor, deswegen kann ich dort keine Aussage zu treffen.
Anspieltipps:
So richtig viel kann ich euch hier leider nicht nennen. Zu viel Durchschnittkost findet sich hier. Mit beiden Augen zu nenn ich euch mal den Opener “Abyss of Fire”, “Hold your Dreams” und das Titelstück “Wings of Salvation”.
Fazit :
Selten hat mich eine Platte so enttäuscht wie das Debütalbum “The Wings of Salvation” der Italiener CRIMSONWIND. Die Promoinfo hörte sich gut an und das Thema plus die musikalische Ausrichtung der Band ließen Großes erhoffen. Leider habe ich mich getäuscht. Das Album bietet wirklich kaum großartige Momente und die Songs rauschen größtenteils echt an einem vorbei. Fast bei jedem Song fehlt das gewisse etwas und das macht die Platte so einfach zu einer durchschnittlichen Veröffentlichung die es sehr schwer haben wird, sich im übervölkerten Power Melodic Metal Genre zu behaupten. Ein paar gute Momenten reichen leider heutzutage nicht aus. Jungs hier wäre wesentlich mehr drin gewesen! Mittelmäßige 6 Punkte kann ich nur vergeben und hoffe das es bei einer vielleicht anstehenden zweiten Veröffentlichung viel besser wird.
Trackliste:
01.Intro 02.Abyss Of Fire 03.Endless Dèjà Vù 04.Hold Your Dreams 05.Mask Of Hatred 06.Slave To Your Memory 07.Rain From The Universe 08.The Crimson Stains 09.Awakening 10.Rebirth 11.Wings Of Salvation 12.Slave To Your Memory [Piano-Voice-Version] (Bonustracks for IceWarrior Edition) 13.Awakening [Guitar-Voice-Version] (Bonustracks for IceWarrior Edition)
Julian
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