|
Band: Crashdiet Album: Generation Wild Spielzeit: min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 23.04.2010 Homepage: www.crashdiet.org oder www.myspace.com/realcrashdiet Wertung: 9,5 von 10 Hell Yeah! This is fuckin Sleaze´n Roll at it´s best!!! Am dritten Werk der Schweden kommt niemand vorbei, der mit den großen Heroen der 80ger aufgewachsen ist! Und auch die junge Generation sollte mal die Gröhlpatienten beiseite legen und sich mit vernünftiger Musik beschäftigen. Dabei habe ich die Combo nach dem traurigen Ableben von Shouter Dave Lepard schon nicht mehr auf dem Plan gehabt. Auch ihr zweites Album „The Unattractive Revolution“ konnte nicht so überzeugen wie das erstklassige Debüt „Rest In Sleaze“. Und mit der Nachfolge Lepard´s hatte Olliver Twisted (jetzt viel besser aufgehoben bei RECKLESS LOVE) so seine Probleme. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis bei den Schweden ein neuer Mann das Mikro malträtiert. Somit haben wir jetzt auf Album Nummer 3 auch Sänger Nummer 3 am Start: Simon Cruz nennt sich der Neue – und er passt wie die Faust aufs Auge. Nichts gegen die Qualitäten des Vorgängers (hier geht es zum RECKLESS LOVE Review), aber Cruz passt einfach besser ins Konzept. Befanden sich auf dem 2007er Werk „The Unattractive Revolution“ nur um die 3 Hits, strotzt „Generation Wild“ nur so davon. Von Anfang bis Ende wird hier das zelebriert, was die 80ger so unwiderstehlich gemacht haben. Dabei gehören erneut Ikonen wie MÖTLEY CRÜE oder SKID ROW aber auch WHITE LION zu den großen Vorbildern, die nach gehörigem Schütteln und Mixen eine brandheiße, extrascharfe Suppe zum Vorschein bringen: CRASHDIET! Sie sind jung und hungrig und scheinen keine Grenzen zu kennen. Jeder Song ein Treffer – der Titelsong ist ein absoluter Überflieger und auch „Down With The Dust“, „Armageddon“ oder „Save Her“ dürften die Messlatte für die nächste Scheibe in schwindelerregende Höhen legen. Die Band scheint an einem Punkt angekommen zu sein, wo alles passt. Jetzt bleibt ihnen nur noch zu wünschen, dass das Line-Up stabil bleibt und die Anhängerschaft loyal, dann muss der gute alte Sleazerock mit Kollegen wie HARDCORE SUPERSTAR oder CRAZY LIXX doch eine Chance haben, nicht nur in ihrer Heimat zu punkten. Stefan
|