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Band: Coldspell
Album: Out from the Cold
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma/Vertrieb: Escape Music
Veröffentlichung: 25.02.2011
Homepage: www.myspace.com/coldspellsweden
Wertung: 10 von 10
Ich weiß es noch genau, das Debütalbum der Schweden COLDSPELL war eines meiner ersten Reviews hier bei Rockingboy. Und was für eines! Das Album „Infinate Stargaze“ aus dem Jahre 2009 hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe und hätte beinahe gleich die volle Punktzahl abgeräumt. Eine Offenbarung für jeden Heavy Rock/Melodic Rock Fan. Nun erscheint der, von vielen, sehnlichst erwartete Nachfolger „Out from the Cold“. Für mich kam er etwas überraschend, da man die ganze Zeit nichts mehr gehört hatte und schon zu befürchten war das es die Band gar nicht mehr gibt. Aber das ist zum Glück nicht der Fall! Im Vergleich zum Debüt gibt es beim Line Up zwei Wechsel zu vermelden, am Schlagzeug sitzt jetzt Perra Johanson (ex Crawley, Lost Souls) und den Bass bedient  Anders“kebbe” Lindmark (ex Dalton / RAW). Den Rest der unveränderten Mannschaft, sowie den sonstigen Hintergrund der Band entnehmt ihr bitte meinem Review zur Debütscheibe, etwas weiter unten hier auf der Page . Gemixt hat das Album, wie auch bei „Infinate Stargaze“ der uns wohlbekannte Tommy Hansen, der schon für so Größen wie Helloween, TNT, Pretty Maids und Jorn gearbeitet hat.
Genug der Vorrede, stürzen wir uns auf die neue Scheibe, die hoffentlich der Band eine größere Anhängerschaft in Deutschland verschafft, als es das, hier zu Lande als Geheimtipp gehandelte, Debüt schaffte.
Zum Einstieg serviert man uns mit „Heroes“ einen flotten Rocker, den man so auch schon vom Debüt her kennt. Mit Schmackes kommen die Drums und die Gitarrenriffs durch die Boxen, dazu noch der kraftvolle Gesang und ein absolut einprägsamer Chorus, fertig ist ein absolut hitverdächtiger Opener. Geiles Teil!
„Mit Run for your life“ geht es gleich kraftvoll weiter. Hier wird zwar etwas mehr die rockige Schiene gefahren, der Song hat aber trotzdem noch richtig viel Power zu bieten. Es wird fröhlich gegroovt, bis das Ganze dann in einem von Keyboards unterstützen Chorus mündet, den man als echter Heavy Rocker einfach lieben muss.
„One in a million“ folgt als Nächstes. Vom Titel her könnte man denken, man hat es hier mit einer Ballade zu tun. Weit gefehlt. Das Tempo ist zwar etwas langsamer als zuvor, aber die von mir schon oft gerühmte Power bleibt erhalten. Wieder bietet das Teil einen bärenstarken Chorus, wo nehmen die Jungs nur diese Ideen her? Noch ein Volltreffer gelandet.
Als Nächstes folgt mit „Sixt Feet under“ die Krönung dieses genialen ersten Teils der Scheibe. Hier geht es wieder mit ordentlich Dampf nach vorne, die Gitarrenriffs sind hier einfach nur genial. Da bewegt sich der Fuß automatisch mit. Zusätzlich haben wir hier wieder einen Chorus bei dem jeden Melodic Rocker das Herz aufgehen sollte. Ein Hitkracher vor dem Herrn!
Es geht Schlag auf Schlag weiter, mit „Time“ folgt das nächste Highlight. Ein mit mächtigen Gitarrenriffs durchzogener Song der durch den erst gefühlvollen, dann kraftvollen Gesang von Niclas Swedentorp einige Abwechslung bietet. Einen klasse Chorus gibt es hier natürlich auch wieder. Buisness as usal Guys kann man jetzt schon fast sagen.
Ein etwas mehr epischeres Stück erwartet uns mit „The King“. Natürlich in altbekannter COLDSPELL Manier mit genialen Gitarrenspiel und starkem Chorus. Auch das Wechselspiel von langsam zum schnellen hin im Laufe des Songs weiß zu gefallen. Mal was anderes, aber auch ein absoluter Kracher.
„Seven Wonders“ ist wieder so ein richtig guter Laune Rocker geworden. Mit den fröhlich nach vorne spielenden Gitarren, dem klasse Gesang und dem coolen Chorus bietet der Song alles was es für eine coole Heavy Rock Nummer braucht.
Der grandiose Doppeschlag in Form von „Heading for tomorrow“ und dem Titelsong „Out from the Cold“ beendet eine geniale Scheibe. Hier fahren COLDSPELL noch mal alles auf was sie zu Bieten haben. Bärenstarke Chöre, knackige Riffs, knallende Drums und ein genialer Gesang. Ein würdiger Schlussakt.

Anspieltipps:

Kann ich euch keine bestimmte nennen, genießt einfach das ganze Album, dieses ist im gesamten ein riesiger Anspieltipp!

Fazit :

Das Debüt „Infinate Stargaze“ hat mich ja schon umgehauen, aber das zweite Werk von COLDSPELL „Out from the Cold“ übertrifft es noch mal um einiges. Das dürfte jedem spätestens, anhand der von mir sehr oft verwendeten Attribute genial, geil und bärenstark, aufgefallen sein. Die enthaltenden Songs wirken noch eine Spur homogener und schmissiger. Ihre Jobs verstehen die Jungs sowieso. Das Gitarrenspiel von Michael Larsson und der Gesang von Niclas Swedentorp sind eine absolute Bank. Irre was die gesamte Band hier leistet. Eine absolut geniale Scheibe die ich wirklich jedem Heavy und Melodic Rock Fetischisten ans Herz legen kann. Eine 100% Kaufempfehlung und die Höchstnote von absolut verdienten 10 Punkten vergebe ich hier! Los kaufen, kaufen, kaufen!! 

Trackliste:

01. Heroes
02. Run for your life
03. One in a million
04. Six feet under
05. Time
06. Save our Souls
07. The King
08. Fate
09. Seven Wonders
10. Angel Eyes
11. Heading for tomorrow
12. Out from the Cold

Julian
 

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Band: Coldspell
Album: Infinite Stargaze
Spielzeit: 60:15 min
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 20.02.2009
Homepage: www.coldspell.se oder www.myspace.com/coldspellsweden
Wertung: 9,5 von 10
Die Band COLDSPELL wurde 2005 von Gitarrist und Songwriter Michael Larsson gegründet. Herkunftsland der Band ist Schweden. Von hier sind ja schon einige interessante Bands aufgebrochen um die Rock Welt zu begeistern. COLDSPELL stehen dem in nichts nach.
Das bekannteste Mitglied bei COLDSPELL ist der bereits genannte Michael Larsson. Dieser war vorher bei der Band R.A.W tätig.
Die weiteren Bandmitglieder sind Matti Eklund (Keyboard/Orgel), Niclas Swedentorp (Gesang), Tommi Partanen (Bass) und Tobbe Broströn (Schlagzeug).
Mit was für Musik haben wir es hier nun zu tun? Man könnte es als Melodic Hard Rock bezeichnen, angelehnt an die Bands RAINBOW oder THUNDER.
Los geht’s mit dem Opener „Keep in believing“. Dieser startet episch mit einer schönen Keyboarduntermalung und treibenden Gitarren. Der Song entwickelt sich zu einem hymnenartigen Refrain der einfach genial ist und der einfach begeistert.
Ein super Start in die Platte der Lust auf mehr macht.
Das Epische und Ruhige wird aber im nächsten Song „ Solid Ground“ schnell durch Geschwindigkeit und Härte abgelöst. Der Song rockt wie die Hölle und lädt Euch zum mitsingen und headbangen ein. Auch hier tritt wieder der 1 a Refrain in den Vordergrund. Genau diese absolut ohrenfreundlichen Refrains scheinen das Markenzeichen der Band zu sein und diese werden sich, soviel sei schon mal gesagt, durch den Rest der Platte ziehen.
Kommen wir nun zum ungewöhnlichsten Song der Platte: „Raving mad“. Hier haben wir es mit einem dreckigen, an den Blues angelehnten, lupenreinen Rocksong zu tun. Mit allem was dazugehört. Ungewöhnlich ist der Song deshalb, weil er sehr abwechslungsreich ist und mit einigen Tempovariationen aufwarten kann. Damit hebt er sich schön von den restlichen Songs etwas ab, was mir sehr gut gefällt.
Apropos Rock: dieser wird auch bei dem super Song „Straight Things out“ praktiziert. Absolut typische Gitarrenriffs, wie man sie z.B. von THUNDER gewöhnt ist, sind hier die Hauptcharakteristika des Songs. Leute, wer hier nicht seine Fuß im Takt mitschwingt, dem ist echt nicht mehr zu helfen!
Nach dieser vollen Rockdröhnung wird es Zeit für etwas ruhigeres Material. Dieses kommt in Form des nächsten Stückes „Night Falls“. Für mich eines der besten Stücke auf der Scheibe. Hier kann Sänger Niclas beweise, daß er über ein ganz feines Stimmorgan verfügt. Der Mann besitzt einfach eine super klare Stimme, die für diese Art Musik wie gemacht ist.
Der Song startet etwas langsamer und gefühlvoll, bevor er ein bisschen Fahrt aufnimmt und man sich mitten in einem Melodic Rock Song befindet. Eine schöne Keyboarduntermalung gibt dem Ganzen einen etwas epischen Charakter.
Ein absoluter Ohrwurm das Teil. Man bekommt es einfach nicht mehr aus dem Kopf!
Der letzte Song der Platte, welches gleichzeitig der Titelsong ist, bildet einen sehr schönen Abschluss dieses Silberlings. Ein leicht progressiv angehauchtes Stück, welches uns auf eine siebenminütige Reise mitnimmt. Man bekommt hier noch mal viel geboten. Einfach in der Gesamtheit ein Ohrenschmaus!

Als Anspieltipps nenne ich Euch „Keep on believing“, “Raving mad“, „Straight Things out“, „Night falls“, “Fade away” und „Infinite Stargaze”.



Fazit :

Leute, Leute was ein starkes Debüt legen die Schweden hier vor! Man fragt sich da was da noch kommen mag. Auch wenn hier der Platz nicht ausreicht um alle Songs anzusprechen, verdient hätten sie es. Das gesamte Album ist klasse und ist einfach eine gesamte Einheit. Schöne Melodien, hitverdächtige Refrains und viel Abwechslung beim Songaufbau. Ich habe eigentlich nicht viel zur kritisieren.
Doch etwas sei noch angemerkt. Die Homepage der Band sollte dringend mal wieder aktualisiert werden. Da herrscht noch recht gähnende Leere. Und das, nachdem das Album nun schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist. Aber das hat ja mit der Musik nicht sonderlich viel zu tun. Die ist auf jeden absolut Top.
Für Melodic oder Hard Rock Fans ein absoluter Pflichtkauf!


Trackliste:

1.Keep on believing
2.Solid Ground
3.Raving mad
4.Eye of the Storm
5.Straight Things out
6.Night falls
7.Fade away
8.Greed
9.Shot down
10.All i want
11.Surrounded
12.Infinite Stargaze


Julian
 

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