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Band: Chris Laney Album: Pure Spielzeit: 44:39 min. Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood Homepage: www.chrislaney.com oder www.myspace.com/chrislaney Wertung: 9 von 10 CHRIS LANEY ist ja ein vielbeschäftigter Mann. Songwriter, Produzent, Musiker – kurz, ein Mulitalent, was z.B. 2 schwedische Grammys deutlich untermauern. Auch die Liste der Leute bzw. Bands, mit denen er bis dato zusammengearbeitet hat ist lang und beeindruckend: Randy Piper (ANIMAL, Ex-W.A.S.P.) oder Zinny Zan (ZAN CLAN, SHOTGUN MESSIAH, EUROPE), zudem war er für Bands wie CRASHDIET oder CRAZY LIXX tätig. Da ist es nicht verwunderlich, dass Leute wie Vic Zino (ex-CRAZY LIXX, HARDCORE SUPERSTAR), Nalle Pahlsson (TREAT, ANIMAL, ZAN CLAN) oder Martin Sweet (CRASHDIET) auf der neuen Scheibe als Gastmusiker mitgewirkt haben und keine Geringeren als Bruce Kulick oder Mats Leven als Co-Songwriter fungierten. „Pure“ nennt sich also der Silberling und wie der Name schon sagt gibt es Rock´n Roll pur. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn auf eine solch hochkarätige Ansammlung an geilen Songs war ich nicht vorbereitet. Zwar hat mir bereits der (Demo-) Song „Instinct Animal“ auf „Hollywood Hairspray 5“ (leider nicht auf „Pure“ vertreten) schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, aber die Wartezeit bis zum Album war doch sehr lang. Dieses beginnt mit „Situation“ noch recht „modern“ und etwas sperrig, doch dann macht LANEY spätestens mit potentiellen Hits wie „I Dunno“, „The Stranger In You“ oder „Get U Down“ keine Gefangenen mehr. CHRIS´ Stimme ähnelt nicht selten der von ALICE COOPER, manchmal könnte man denken, sich im Jahr 1989 zu befinden und unveröffentlichte Songs des „Trash“-Albums zu hören (z.B. bei „I Dunno“, einer Mischung aus COOPER und WARRANT). Über den Sound muss ich wohl nicht viel sagen, denn wer LANEY´s andere Werke kennt, der weiß, was Sache ist. Das Gesamtpaket stimmt einfach, und daher ist es meine Pflicht (und das mache ich mit Vergnügen), diese geile Scheibe in unsere Hall Of Fame aufzunehmen und Eure Pflicht wird es sein, das Ding ins heimische Regal zu stellen. Und dort wird „Pure“ sicherlich nicht verstauben. Stefan
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