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chris laney - only come out at night
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Band: Chris Laney
Album: Only Come Out At Night
Spielzeit: 42:11 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Veröffentlichung: 07.05.2010
Homepage: www.chrislaney.com oder www.myspace.com/chrislaney
Wertung: 9,5 von 10
Kaum eine Hardrock/Metalband speziell aus Schweden kommt derzeit an CHRIS LANEY vorbei, wenn es um die Besetzung des Produzentenstuhls geht. Die Liste der erstklassigen Arbeiten ist lang, CRAZY LIXX, H.E.A.T., BABYLON BOMBS und CANDLEMASS sollen dabei nur eine Auswahl darstellen. Als dann im vergangenen Jahr die erste Soloscheibe mit dem Namen “Pure” auf die Meute losgelassen wurde, sorgte das bei vielen für offene Futterluken. Denn auch hier zeigte LANEY ein außerordentliches Gespür für ein rundes Menü aus Melodie, Eingängigkeit und tollen Riffs. Und auch auf seinem neuen Output “Only Come Out At Night” präsentiert uns der Schwede eine superbe Mischung aus ALICE COOPER zu “Trash”-Zeiten, BON JOVI respektive KANE ROBERTS und DEF LEPPARD angereichert mit seinen eigenen Trademarks. Außerdem fährt er eine beachtliche Anzahl an Gastmusikern auf, die alleine schon fast sensationell ist. Ian Haughland (EUROPE), Nalle Pahlsson (u.a. TREAT), Conny Bloom (HANOI ROCKS), Zinny Zan (u.a. SHOTGUN MESSIAH) und Lennart Östlund (Eigner des Polar Studios, wo alle LANEY-Scheiben entstehen) sollen als Beispiele genügen, außerdem war fast die gesamte Band DYNAZTY mit von der Partie und BRUCE KULICK hat einige Songs mitverfasst. Wenn das keine Starbesetzung ist. Neben vielen Prozuzenten- und Mixing Engineer-Jobs und einer Mini-Tour zu “Pure” war noch etwas Zeit für ein weiteres Soloalbum – ganz schön umtriebig, der Herr. Kaum zu glauben, dass Hammernummern wie „Love So Bad“, „B4 It´s 2 Late“, „One Kiss Goodbye“, „Playing With Fire“ oder der Titeltrack so mal eben nebenbei entstanden sind. Wieder einmal bewahrheitet sich die mittlerweile gängige Theorie, dass Skandinavien der Nabel der Rockmusik geworden ist. Und CHRIS LANEY ist fast immer mit von der Partie, entweder hinter den Kulissen oder, wie in diesem Fall, mittendrin statt nur dabei. Ich möchte schon fast soweit gehen und sagen, dass dieser Name Qualität garantiert, bisher hat mich noch keines seiner Werke enttäuscht – und „Only Come Out At Night“ sowieso nicht – Hammerscheibe!!!
Stefan
 

chris laney - pure
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Band: Chris Laney
Album: Pure
Spielzeit: 44:39 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Homepage: www.chrislaney.com oder www.myspace.com/chrislaney
Wertung: 9 von 10
CHRIS LANEY ist ja ein vielbeschäftigter Mann. Songwriter, Produzent, Musiker – kurz, ein Mulitalent, was z.B. 2 schwedische Grammys deutlich untermauern. Auch die Liste der Leute bzw. Bands, mit denen er bis dato zusammengearbeitet hat ist lang und beeindruckend: Randy Piper (ANIMAL, Ex-W.A.S.P.) oder Zinny Zan (ZAN CLAN, SHOTGUN MESSIAH, EUROPE), zudem war er für Bands wie CRASHDIET oder CRAZY LIXX tätig. Da ist es nicht verwunderlich, dass Leute wie Vic Zino (ex-CRAZY LIXX, HARDCORE SUPERSTAR), Nalle Pahlsson (TREAT, ANIMAL, ZAN CLAN) oder Martin Sweet (CRASHDIET) auf der neuen Scheibe als Gastmusiker mitgewirkt haben und keine Geringeren als Bruce Kulick oder Mats Leven als Co-Songwriter fungierten. „Pure“ nennt sich also der Silberling und wie der Name schon sagt gibt es Rock´n Roll pur. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn auf eine solch hochkarätige Ansammlung an geilen Songs war ich nicht vorbereitet. Zwar hat mir bereits der (Demo-) Song „Instinct Animal“ auf „Hollywood Hairspray 5“ (leider nicht auf „Pure“ vertreten) schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, aber die Wartezeit bis zum Album war doch sehr lang. Dieses beginnt mit „Situation“ noch recht „modern“ und etwas sperrig, doch dann macht LANEY spätestens mit potentiellen Hits wie „I Dunno“, „The Stranger In You“ oder „Get U Down“ keine Gefangenen mehr. CHRIS´ Stimme ähnelt nicht selten der von ALICE COOPER, manchmal könnte man denken, sich im Jahr 1989 zu befinden und unveröffentlichte Songs des „Trash“-Albums zu hören (z.B. bei „I Dunno“, einer Mischung aus COOPER und WARRANT). Über den Sound muss ich wohl nicht viel sagen, denn wer LANEY´s andere Werke kennt, der weiß, was Sache ist. Das Gesamtpaket stimmt einfach, und daher ist es meine Pflicht (und das mache ich mit Vergnügen), diese geile Scheibe in unsere Hall Of Fame aufzunehmen und Eure Pflicht wird es sein, das Ding ins heimische Regal zu stellen. Und dort wird „Pure“ sicherlich nicht verstauben.
Stefan
 

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