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Cage - Science

Band: Cage
Album: Science Of Annihilation
Spielzeit: 55:27 min
Plattenfirma/ Vertrieb: MusicBuyMail
Homepage: www.cageheavymetal.com oder www.myspace.com/cageheavymetal
Wertung: 8
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Amis von CAGE meine Review über ihr Album „Hell Destroyer“ gelesen haben. Denn während eben jenes in vielen Medien enthusiastisch abgefeiert wurde, war ich doch sehr enttäuscht. Ich wagte es gar den Jungs mangelnde Abwechslung vorzuwerfen. Auf „Science Of Annihilation“ fällt dieser Kritikpunkt weg. Der Opener „Planet Crusher“ bläst einem förmlich das Toupet vom Schädel. Hier geht es erstmal full speed zur Sache. Und Song Nummer 2 „Scarlet Witch“ bekommt die Höchstnote durch interessante Breaks, Mörderriffing und einen absolut geilen Refrain. Auch „Spirit Of Vengeance“ tönt messerscharf aus den Boxen, schnell und heftig. Aber auch beim Vorgänger gab es drei richtig geile Stücke, bevor es dann doch stark nachließ und „Black River Falls“ kann das Niveau dann wieder nicht so ganz halten. Doch bereits beim folgenden „Operation Overlord“ reißen CAGE das Ruder wieder herum. Und mit „Die Glocke“ haben sie sogar noch einen potenziellen Hit in Deutschland geschaffen. Gut, sie bleiben trotz allem ihrer Heimatsprache weitgehend treu und man kann „Die Glocke“ nur schwer verstehen, als es rausgebrüllt wird, aber egal, der Song groovt in einem Höllentempo ohne Ende! Leider haben sich aber auch bei „Science Of Annihilation“ mit „Power Of God“, „Speed Kills“ und dem Titelsong drei weitere eher nur durchschnittliche Stücke eingeschlichen. Doch in meinen Augen haben sich die Amis nochmal ordentlich steigern können und auf alle Fälle zwei Punkte mehr verdient. Ein wenig Luft ist zwar noch nach oben, aber nicht mehr viel. Mein Gott, ich bin mir sicher, dass „Science Of Annihilation“ in anderen Magazinen die Spitzenposition einnehmen wird und von vielen in den Himmel gelobt wird, aber der Metaller wird momentan wirklich verwöhnt, denn auch STRATOVARIUS, PRIMAL FEAR oder SAINT DEAMON stehen mit starken Alben in den Startblöcken. Der JUDAS PRIEST oder US-Metal Fan muss aber CAGE ganz oben neben PRIMAL FEAR auf den Einkaufszettel schreiben
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Band: Cage
Album: Hell Destroyer
Spielzeit: 78:35 min.
Plattenfirma/Vertrieb: MTM Music/SPV
Vergleichbare Bands: Judas Priest, Primal Fear
Homepage: www.cageheavymetal.com oder www.myspace.com/cageheavymetal
Wertung: 6,0
Tja, die Jungs von CAGE haben ja erstmals vor ein paar Jahren schwer auf sich aufmerksam gemacht, als sie auf dem Unerhört-Sampler der Kollegen vom Rock Hard auftauchten und alles in Schutt und Asche legten. Ähnlich furios legen sie auch anno 2007 auf ihrem neuesten Langeisen „Hell Destroyer“ los. Denn der Titelsong würde auf jedem (guten) Metal Album mit PRIEST Einflüssen (und deren gibt es doch so manche, gell?) eine geile Figur machen. Heavy Riffs, cooler Sirenengesang, ein mördermäßiger Groove und ordentlich produziert dazu. Auch beim nachfolgenden „I Am The King“ stimmt der Titel mit der musikalischen Leistung voll überein. Königlicher Heavy Metal Song sag ich nur. „Christhammer“ wummert ebenfalls mächtig böse durch die Boxen. Doch was ist dann los??? Kein einziger der restlichen 11 Songs (die Zwischenstücke, die dazu dienen, die Konzeptstory weiter zu erzählen, nicht mitgezählt) bleibt auch nur annähernd hängen. Irgendwie wird alles etwas eintönig. Abwechslung suche ich jedenfalls vergebens. Nur „From Death To Legend“ lässt mit einigen netten Ideen aufhorchen und lässt die Nackenmuskeln noch kurz zucken. Also ganz ehrlich, beschränkt euch vielleicht eher mal auf ein knappes Dreiviertelstündchen und bietet dafür Halsbrechermetal, der euch anfangs gelungen ist. Doch bitte, das songwriterische Können für knapp 80 Minuten ist echt noch nicht vorhanden. Daher das Fazit: 4 geile Songs stehen zu 10 schwachen Stücken und können die Note nicht mehr retten.

 

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