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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Burning_Fallus_-_The_Working_Class_Rock

Band: Burning Fallus
Album: The Working Class Rock
Spielzeit::  38:01 min
Plattenfirma: Eigenproduktion
Homepage: www.myspace.com/burningfallus
VÖ: 16.04.2011
Wertung: 2 von 10
Wie mag sich wohl eine Band anhören deren Mitglieder unter folgenden Pseudonymen tätig sind bzw. waren: TestosteRonny (Voc, Guit.), Charly Leatherfetish (drums), Sammy Pervertfingers (Guit.) und Bill Cuntdrill Jamson (Bass), wobei die letzten beiden anscheinend gar nicht mehr zur aktuellen Besetzung gehören? Definitiv nicht sehr progressiv. „The Working Class Rock“ nennen die Belgier ihre Musik selber, in meinen Augen wäre peinlicher schwach gespielter Rock passender. Doch so schlecht starten die Jungs gar nicht. Nach einem total überflüssigen und sinnlosen Intro ist „The Working Class Rock“ ein zumindest halbwegs normaler 3 Akkorde Song im Stil einer schlechten MANOWAR Kopie geworden. „6 Blue Pills Of Fire“ ist da schon um einiges schwächer, die Demo-Produktion mag ja noch angehen, die totale Einfallslosigkeit hinsichtlich der immer gleichen langweiligen Anfängerriffs, die nicht vorhandenen Sangeskünste des Testosteron-Junkies am Mikro und die dumm-doofen Porno-Lyrics mit einem nicht vorhandenen Songwriting-Talent verbunden, sind jedoch nicht zu entschuldigen. Selbst sturzbesoffen sind die Stücke schlecht.  Und es wird von Stück zu Stück mieser, ehrlich. „Her Darkest Secret“ ist unglaublich, ein Street Rock Song praktisch ohne Refrain. Also ständig nur ödes Gitarrenriffing und die Erzählung der miesen Sexgeschichte, denn singen kann man das nicht nennen. Bei „Harder Than Steel“ rollen sich dann dem eingefleischten MANOWAR-Fan die Zehennägel auf, das ist eigentlich Folter. Und ich glaube, Joey DiMaio könnte durchaus zur Zielgruppe der Belgier gehören. „Burning Fallus“ trumpft dann auch mit Frauengekreische, Motorradsounds und bescheuerten Texten a la „We are the riders of the cunt“ immer mit ordentlich Akzent dargeboten auf. Wie gesagt, dabei erreichen BURNING FALLUS aber in den meisten Momenten nicht das Niveau einer Schülerband. Als sich dann „Jack The Stripper“ und abschließend „Alone“ durch die Boxen quält, hat meine Qual ein Ende und ich glaube, dass BURNING FALLUS wirklich sehr alleine mit ihrer tollen Musik bleiben werden. Diese Scheibe ist Rohstoffverschwendung. Einen Punkt gibt es für die Idee einen neuen Musikstil mit dem „Working Class Rock“ zu kreieren, einen weiteren für Song Nummer 1, der zumindest kleine Ansätze bietet, mehr werden es aber nicht. Raus damit und schnell vergessen.
Markus

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