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Band: Brother Firetribe
Album: Heart Full Of Fire
Spielzeit: 44:22 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Spinefarm Records/Soulfood
Homepage: www.brotherfiretribe.com oder www.myspace.com/brotherfiretribe
Wertung: 11 (von 10 Punkten)
Sie sind zurück, die „Kings Of Tennis-Metal“. Nach zwei schier unendlich anmutenden Jahren, stehen die Finnen mit ihrer neuen Granate „Heart Full Of Fire“ in den Startlöchern um ein weiteres Mal die Zeitmaschine anzuschmeißen und Euch in die gute alte Zeit zu katapultieren. Eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, die Sonne heißer denn je vom Himmel brannte, die Haare länger (und dichter) waren und noch keiner der ganzen DSDS Pfeifen tagtäglich die gesamte Medienlandschaft verseuchte. „Heart Full Of Fire“, das sind elf gewaltige Songs, die erneut ihresgleichen suchen und Vorbilder wie JOURNEY oder BOSTON vor Neid erblassen lassen. Bereits das zuvor als Single ausgekoppelte „I Am Rock“ hat eindrucksvoll bewiesen, dass das Debüt „False Metal“ kein Zufallsprodukt war. Songs wie „I Heard It On The Radio“ (zurück ins glorreiche Jahrzehnt, ihr wisst schon welches ich meine), das mega-geniale MIKE RENO-Cover „Chasing The Angels“ vom Soundtrack-Klassiker IRON EAGLE 2 oder der Titeltrack zaubern ein Dauergrinsen auf Dein Gesicht und sorgen einfach für eine gute Zeit und viele Erinnerungen an die Jugend. Der Rest der elf Songs reiht sich nahtlos ein und beschert auch im tiefsten Winter pures Sommerfeeling, von der ersten bis zur letzten Note. Für alle, die mit der Band noch nicht so vertraut sind, sei gesagt, dass sich neben NIGHTWISH-Gittarero Emppu Vuorinen auch LEVERAGE-Fronter Pekka Ansio Heino bei BROTHER FIRETRIBE vergnügen. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn man merkt den Jungs die pure Freude an der Sache an, wie ich es selten erlebt habe. Die Gebrüder Feuerstamm haben daher auch nur leichte Modifikationen am Gesamtkonzept vorgenommen und dadurch ist der neue Silberling eindeutig als logischer Nachfolger von „False Metal“ zuzuordnen. Wie auch schon beim Vorgänger gilt: 11 mal Granate, 11 mal Punkt (obwohl bei uns mit 10 Punkten die Obergrenze bereits erreicht ist). Da „Heart Full Of Fire“ aber noch einen Tick besser ausgefallen ist als der Erstling und dieser schon die Höchstpunktzahl bekam, bleibt mir keine Wahl, noch einen Bonuspunkt draufzupacken (und das wird sicherlich einmalig sein). Ich weiß allerdings nicht, was ich machen soll, wenn die nächste Platte 14 solche Hammersongs enthalten sollte :-). Zum Abschluss möchte ich noch gerne einen Satz aus dem Info übernehmen, den ich ausnahmsweise blind unterschreiben würde: „Mark my words: -Heart Full Of Fire- is an instant Melodic Rock Classic.“
Stefan

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Band: Brother Firetribe
Album: I Am Rock (Single)
Spielzeit:
Plattenfirma/Vertrieb: Spinefarm Records / Import
Vergleichbare Bands: Unvergleichlich
Homepage: www.brotherfiretribe.com oder www.myspace.com/brotherfiretribe
Wertung: 10 von 10
Endlich ein neues Lebenszeichen aus den tiefen Wäldern Finnlands, genauer gesagt von BROTHER FIRETRIBE. Allerdings handelt es sich „nur“ um eine 2-Track Single plus Video-Clip. Und wieder haben die Melodic-Götter ihre Blitze gen Gebrüder Feuerstamm geschleudert und sie mit allem gesegnet, was eine Melodic-Hymne braucht. „I Am Rock“ ist um einiges heavier und rauer ausgefallen als das Material vom Debüt-Album, ohne aber die typischen Trademarks zu vernachlässigen. Der Grund liegt darin, dass dieser Song eigentlich für die finnische TV-Serie „Pelkkää Lihaa“ oder im englischen „Nothing But Meat“ gedacht ist und somit etwas aus der Reihe tanzt.. Die Keyboards sind etwas mehr in den Hintergrund gerutscht und machen somit Platz für mehr Gitarren und noch mehr Chöre. Der Inhalt dieser Serie, die am 13. April in Finnland debütiert, ist schnell erzählt: Die Metal Band „Iron Drägön“ hat eigentlich nur einen Traum, nämlich ins große Musik-Biz einzusteigen und die große Karriere zu machen. Nur zu dumm, dass sie weder Potential noch Talent haben…hört sich also ganz lustig an. Obendrauf gibt es auf dieser Single noch eine interessante Acoustic-Version von „Love Goes Down“ und den Video-Clip zu „One Last Breath“. In ihrer finnischen Heimat konnten sie mit der aktuellen Single auch gleich richtig punkten, denn „I Am Rock“ stieg direkt auf Platz 6 der dortigen Singlecharts ein, was in Deutschland sicher unmöglich wäre. Auch dieser Sound steht BROTHER FIRETRIBE sehr gut zu Gesicht und ich bin gespannt, was denn das kommende Album so zu bieten hat. Aber wie ich erfahren musste, dauert das leider noch ein Weilchen, bis wir ein neues Album von BROTHER FIRETRIBE in unseren Händen halten können. Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut einfach mal im Brother Webstore vorbei und bestellt sich dieses Sahnestück für kleines Geld. Und wenn Ihr finnisches TV-Programm empfangen könnt, denke ich mal, dass diese Serie Pflichtprogramm ist.
Stefan

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Band: Brother Firetribe
Album: False Metal
Spielzeit: 45:03 Min.
Plattenfirma/Vertrieb: Spinefarm Records
Vergleichbare Bands: härtere Journey, Bon Jovi, Blue Tears
Wertung: 10 von 10
Eins mal gleich vorneweg: Ich bin eigentlich kein Freund von Keyboard-geschwängerter Rockmusik, aber im Falle von BROTHER FIRETRIBE geht das mehr als in Ordnung. Schon bei den ersten Tönen wurde mir klar, dass es sich hier um ein starkes Stück AOR handelt, aber was sich mir im Laufe dieser 45 Minuten darbot, ist schwer in Worte zu fassen. Vielleicht kann ich es am Besten mit einem von BROTHER FIRETRIBE´S Songtiteln beschreiben: „I´m On Fire“! Stellt Euch vor wir befinden uns im Sommer 1988. Es ist Freitag abend, endlich Wochenende. Strahlender Sonnenschein, rein ins Cabrio, BROTHER FIRETRIBE ins Cassettenfach (jaja, CD war da noch nicht so sonderlich weit verbreitet) und ab auf die Piste. Diese Scheibe ist einfach Sommerfeeling pur. Großartige Melodien, knackige Chöre, eine tolle Atmosphäre, kurz und gut: ein Songwriting, das einfach überirdisch ist. BROTHER FIRETRIBE wurde von NIGHTWISH Gitarrist Emppu Vuirinen gegründet und diese Scheibe ist nicht unbedingt das, was ich von seinem „Soloausflug“ erwartet hätte. 10 absolute AOR-Granaten, bei denen sich wirklich nicht eine schwache Nummer eingeschlichen hat. Schließt die Augen und stellt Euch eine Mischung aus Bon Jovi in den 80ern gepaart mit der ersten Blue Tears Scheibe vor, dann habt Ihr ungefähr eine Ahnung, wie sich diese Perle anhört. Ich habe schon seit langer Zeit keinen durchgängig so gelungenen Release in den Händen gehabt. Außerdem haben die fünf Finnen mit LEVERAGE-Shouter Pekka Ansio Heino einen mehr als ambitionierten Frontmann in ihren Reihen. Anspieltipps kann ich Euch leider keine geben, da ich hier keinen Song herausheben möchte. Ich kann Euch nur empfehlen, diesen Überflieger im heimischen CD-Regal einzulagern.
Leider ist die Langrille offiziell immer noch nicht im Superstar-verseuchten Deutschland erschienen, aber zum Glück gits ja den AOR-Heaven, wo es dieses Prachtstück käuflich zu erwerben gibt.
Zur Punktewertung kann ich nur soviel sagen: 10 mal Granate, 10 mal Punkt. Und somit ein klarer Fall für die Hall Of Fame. Für mich ein Anwärter auf DAS Album des Jahres 2006!
Stefan

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