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bloodbound - tabula rasa
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Band: Bloodbound
Album: Tabula Rasa
Spielzeit: 40:56 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Blistering Records/Edel
Homepage: www.bloodbound.se oder www.myspace.com/bloodboundonline
Wertung: 9,5 von 10
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht in Bezug auf den neuen BLOODBOUND-Silbertaler “Tabula Rasa”. Die gute ist, Originalsänger Urban Breed ist zurück und veredelt die neuen Stücke mit seiner enorm gereiften Stimme. Die schlechte Nachricht ist, dass Ihr wohl mal wieder den Geldbeutel rauskramen und ein paar Schleifen dafür hinlegen müsst. Die dritte Langrille der Schweden ist ein riesiger Sprung nach vorne, was sowohl die Songs und Gesang als auch Sound angeht. Die unüberhörbaren Vorbilder IRON MAIDEN und W.A.S.P. des Debüts sind weitestgehend verschwunden und die etwas zu softe Ausrichtung (lag es vielleicht an Michael Bormann?) von “Book Of The Dead” ist wie weggeblasen. Das einzige, was jetzt noch bläst, sind die Boxen, denn der neue Streich ist umwerfend fett produziert und gibt Übersongs wie “Dominion 5”, “Night Touches You” oder dem Titeltrack den richtigen Rahmen, so richtig zu ballern. Die Scheibe ist geprägt von Stakkatto-Riffs und wunderschönen Melodien, die sofort ins Ohr gehen und auch nach längerer Zeit noch da bleiben, wo sie hingehören – im Kopf bzw. im Genick! Shouter Urban Breed hat das einzig richtige getan, hat seine Solopläne erstmal an den Nagel gehängt und ist erstarkt wieder in den BLOODBOUND´schen Hafen zurückgekehrt. Seine Rückkehr beschert “Tabula Rasa” neben den richtig geilen Songs auch eine Gesangsperformance, die fast schon an einen gewissen JORN LANDE grenzt. Absolut genial. Ich hoffe, dass es jetzt auch aufgrund des neuen Labels Blistering Records im Rücken für die Schweden so richtig losgehen kann: BLOODBOUND haben mit “Tabula Rasa” ihren Teil dazu beigetragen, denn die Scheibe ist ein tonnenschwerer Hammer – jetzt seid Ihr dran, um ihnen den Erfolg zu bescheren, den sie verdienen.
Stefan

 

bloodbound

Band: Bloodbound
Album: Book Of The Dead
Spielzeit: 56:31 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Vergleichbare Bands: Hammerfall, Helloween
Homepage: www.bloodbound.se oder www.myspace.com/bloodboundonline
Wertung: 8,5
Nach einigen Line-Up Wechseln sind BLOODBOUND nun mit ihrem zweiten Longplayer zurück um mit uns im Buch der Toten zu blättern. Die wohl „wichtigste“ Änderung auf der Besetzungsliste ist der Ausstieg von Sänger URBAN BREED, der die Band vor einiger Zeit verließ, um sich seiner Solokarriere zu widmen. Nach fünf Monaten auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger kreuzten sich die Wege mit keinem geringeren als MICHAEL BORMANN (Ex-JADED HEART, RAIN, Ex-BONFIRE, Ex-CHARADE u.v.m.). Wer das Debüt der Schweden kennt wird jetzt vielleicht ganz verdutzt schauen, aber ich kann Euch versichern, dass Mr. BORMANN hervorragend zum Sound von BLOODBOUND passt. Es ist immer wieder verblüffend wie es der begnadete Sänger schafft, auf der einen Seite einzigartig und unverkennbar zu agieren, aber dennoch extrem vielseitig zu sein. Auch im Songwriting hat sich der Fünfer gesteigert, denn die Songs sind diesmal noch ein wenig ausgefeilter und dennoch verlieren BLOODBOUND nichts an ihrer Eingängigkeit. Ich finde die aktuelle Scheibe auch um einiges eigenständiger als „Nosferatu“, was vielleicht wiederum mit dem Sängerwechsel zu tun hat. Meine Anspieltipps für Euch wären der Opener „Sign Of The Devil“, „The Tempter“, „Lord Of Battle“, „Flames Of Purgatory“ oder das an alte Helloween erinnernde „Into Eternity“. Nicht gerade wenig, aber das spiegelt die hohe Qualität der gesamten Scheibe wieder. BLOODBOUND haben sich mit „Book Of The Dead“ enorm gesteigert rütteln am ganz stark am Power-Metal-Thron.
Stefan

 

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