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Band: Blackwood Creek Album: Blackwood Creek Spielzeit: 43:41 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 04.12.2009 Homepage: www.myspace.com/blackwoodcreek Wertung: 7 Kip Winger ist ein sehr bekannter Musiker und hat sowohl mit seiner Band WINGER als auch solo große Erfolge gefeiert. Dass sein älterer Bruder Nate (d) auch im Musikbiz tätig ist, wissen vielleicht nicht ganz so viele. Nate arbeitete schon mit Größen wie RATT, EUROPE oder KIX zusammen und in seinen jungen Jahren spielte er sogar mit Kip in einer Band. Das war in den 70gern, aber die Brüder und der damalige Mitstreiter Peter Fletcher (g) brachten nie eine offizielle Platte auf den Markt. Nach dem Motto “sag niemals nie” bringt das Dreigestirn volle 40 Jahre nach der offiziellen Gründung nun ihr Debüt unter die Leute. Wer aber denkt, es handelt sich um alte Demos oder ähnliches, der irrt gewaltig. Das Album besteht zwar nur aus altem Material (die Band gab es von 1969 – 1980), aber die Songs wurden alle nach dem erneuten Zusammenfinden 2007 eingespielt. Und irgendwie sind einige wenige Elemente dem aktuellen WINGER-Album “Karma” bzw. dem Vorgänger “IV” gar nicht so unähnlich. Das mag vielleicht daran liegen, dass auch dort einige Seventies-Einflüsse zu finden sind, aber auf “Blackwood Creek” bekommt der Hörer trotz des zeitgemäßen Sounds 11 Songs geboten, die ihre Wurzeln ganz tief in den Endsechzigern oder den Siebzigern haben. Los geht es mit dem flotten “Out In Outer Space”, gefolgt vom melodiösen “Nothing But The Sun” und “Your Revolution“, das neben dem ruhigen „Albatross“ zu den Highlihgts auf dieser Platte zählt. Wer sich jetzt wundern sollte, warum Kip erst ein neues WINGER-Album auf den Weg bringt und dann innerhalb kürzester Zeit dieses Projekt realisiert (immerhin hat es ja in schier ewigen 40 Jahren nichts zur Veröffentlichung geschafft), dem sei gesagt, dass BLACKWOOD CREEK großteils nicht mit Kip´s Stammcombo zu vergleichen sind. Also hat dieses Projekt durchaus seine Berechtigung und obwohl es einige ordentliche Nummern gibt und die Platte an und für sich gelungen ist, wird es sich mit Sicherheit nicht um einen kommenden Klassiker handeln. Für Kip Winger Fans aber trotzdem ein Muss! Irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Stefan
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