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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

black rain - license to thrill

Band: Black Rain
Album: Liicense To Thrill
Spielzeit: 45:31 min.
Plattenfirma/Vertrieb: ehemals Thundering Records
Veröffentlichung: 2008
Homepage: www.myspace.com/blackfuckinrain
Wertung: 8 von 10
PRETTY BOY FLOYD, FASTER PUSSYCAT, DANGEROUS TOYS, das sind Bands, die mir sofort beim Hören der neuen BLACK RAIN Platte sofort in den Sinn kommen. Saßen die Franzosen bei ihrem selbstbetitelten Vorgänger noch zwischen verschiedenen Stühlen, haben sie sich auf “License To Thrill” für die Sleaze/Glam Ecke entschieden. Und das ohne wenn und aber. Der 10 Tracker hält, was viele andere versprechen. Lediglich das abschließende “Kill Em All”, eine Neuaufnahme vom Album “Black Rain” will nicht so in das Gesamtbild passen, ist aber um Längen besser als das Original. Zwar eckt man manchmal mit den Texten etwas an (siehe “True Girls Are Sixteen”), aber Provokation war und ist nun mal ein wichtiges Element in diesem Genre. Natürlich bedient sich der Franzosen-Vierer auch sämtlicher anderer Klischees aus der Welt von Sex, Drugz & Röck´n Röll. Sänger Swan ist das Aushängeschild von BLACK RAIN, seine Stimme ähnelt ein wenig der von Steve Summers. Eigentlich hätte man bei der Neuausrichtung des Stils auch gleich den Bandnamen ändern können, denn so richtig passt der nicht zu einer Poserband. Jedenfalls ist speziell der Eröffnungsvierer mit “Rock Your City”, “Innocent Rosie”, “N.A.S.T.Y.” und “True Girls Are Sixteen” die stärkste Seite von “License To Thrill”, die zweite Hälfte driftet vom Songwriting her wieder ein kleines bisschen in die Powermetalecke ab, somit bleibt die Hoffnung, dass die Jungs so weitermachen und auf der nächsten Scheibe ihre alten “Laster” komplett abschütteln und mit völlig neu kreiertem Material auf der Matte stehen. Eins steht jedenfalls fest: auf “License To Thrill” wird man gnadenlos vollgepost, BLACK RAIN haben die Kurve gekriegt und rangieren ganz weit oben auf der Lippenstiftskala.
Stefan
 

black rain

Band: Black Rain
Album: Black Rain
Spielzeit: 58:26 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Manitou Music
Vergleichbare Bands: och nee
Homepage: www.blackfuckinrain.com oder www.myspace.com/blackfuckinrain
Wertung: 4 von 10
Also manchmal kommen Sachen bei mir angeflattert, das halt ich im Kopf nicht aus! Neulich das selbstbetitelte Debüt der Franzosen BLACK RAIN. Was laut Labelinfo eine Mischung aus MÖTLEY CRÜE (Gotteslästerung!!!), GUNS´N ROSES und STRATOVARIUS bzw. HAMMERFALL sein soll, entpuppt sich schon nach dem selten dämlichen Intro als absoluter Brüller. Also Herrschaften, von den oben genannten MÖTLEY CRÜE bzw. GUNS´N ROSES kann ich auch nach mehrmaligem hören absolut überhaupt nix erkennen. Der Sänger hört sich an wie ein erkälteter Piet Silck meets Kai Hansen, kann aber bei weitem keinem der hier genannten Herren das Wasser reichen. Songtitel wie „Kill ´Em All“, „Gods Of Metal“ oder „No Life Till Metal“ sind gelinde gesagt an den Haaren herbei gezogen und können nicht im entferntesten die Erwartungen, die an solch hochgestochene Titel geknüpft werden, erfüllen. Mit dem Songwriting ist es absolut identisch: kaum gibt es einen Lichtblick, sprich ein cooles Riff oder eine tolle Melodie, wird alles wieder schnellstmöglich zerstört. Auch das Outfit finde ich irgendwie lustig, da die Jungs eigentlich Power- oder wie im Info angegeben US Heavy Metal machen aber zwei reinrassige Poser in ihren Reihen haben. Die Reviews zum vorangegangenen Demo ließ man soweit machbar wieder löschen, da die Band angeblich nicht mit der Produktion des Demos zufrieden war. Danach machte man sich auf, um neues Material zu schreiben, was jetzt in Form dieses Debüts das Licht der Welt erblickt. Tja, und was soll ich dazu sagen? In Ansätzen vielleicht gar nicht so schlecht, aber insgesamt gesehen heißt es üben üben üben, sonst wird das nix mit der Nachbarin. Was vielleicht noch positiv zu erwähnen wäre ist die Spielzeit von knapp 59 min., die für 9 Songs wirklich beachtlich ist. Habe fertig.
 

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