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Band: Bastard Album: Aftermath Spielzeit: 37:18 min. Label/ Vertrieb: STF Records Homepage: www.myspace.com/bastardgermany Wertung: 8,5 von 10 Hey, die Jungs von Bastard feiern heuer ihr 10-jähriges Band-Bestehen! Und zur Krönung gibt’s nach der langen Zeit erstmals ein Album: Aftermath. Und das ist gespickt mit eingängigen Melodien und 10 –gibt es da etwa eine Verbindung zum Jubiläum – ziemlich eindrucksvollen Songs. Wenn man es in ein Genre einordnen müsste, passt es am ehesten in die Richtung Melodic-Death-Metal, wobei man die Bezeichnung Melodic mit Gänsefüßchen kennzeichnen müsste, denn so melodisch ist das Ganze dann doch nicht. Die Band sieht sich selbst als eine Mischung aus Combos wie etwa Jack Slater, Fleshless und Japanische Kampfhörspiele. Manche Songs erinnern aber eher an Six Feet Under. Schon beim erstmaligen Hören fällt auf, dass das Album ziemlich gut ins Gehört geht. Warum das so ist? Die Mischung machts: es wird eben nie langweilig. Melodische Passagen wechseln sich mit harten Gitarrenriffs und pumpendem Bass ab. Auch Shouter Martin Offenwanger setzt Akzente, indem er zwischen dumpfen Gegröle – und das ist durchaus positiv gemeint – und heiserem Gekreische hin,-und herwechselt. Bei Visions of blood and lust kommt garantiert keine Langeweile auf, würde ich sogar als Anspieltipp empfehlen. Zu erwähnen sei noch, dass die Texte durchaus Sinn haben, was ja im Death-Metal eher untypisch ist. Sie sind zeitkritisch, wie etwa die Passage beim Titelsong Aftermath: It seems like we are creating a world full of shit! Open your eyes! Can you see it! Leider versteht man bei dem tiefen Gesang den Text nicht wirklich. Franziska
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