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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Bad Sister -- Rust

Band: Bad Sister
Album: Because Rust Never Sleeps
Spielzeit: 57:38 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Distinct Music/CMS
Homepage: www.badsister-rock.com oder www.myspace.com/badsisterrock
VÖ: 26.06.2009
Wertung: 4,5
18 Jahre haben die bösen Schwestern gebraucht, um den Nachfolger zu ihrem 1991er Album „Out Of The Business“ (der Albumtitel ist wohl Programm geworden) einzutüten. Und mit „Surrender“ steigen sie wohl mit dem Motto besser gut geklaut als schlecht selber gemacht ein. Das Riff klingt echt 1:1 nach den SCORPIONS und „Rock You Like A Hurricane“, tztz. Und der Refrain erinnert ganz stark nach „I Surrender“ von RAINBOW, schade. Ansonsten sind BAD SISTER nämlich nicht schlecht. Die Stimme von Frontfrau Suzie Lohmaar ist jedenfalls echt ordentlich. Beim nachfolgenden „Zone Zero“ wechseln sich männliche und weibliche Vocals ab, ansonsten ist der Song aber nicht weiter erwähnenswert, außer dass er anscheinend völlig anders als die restlichen Stücke produziert wurde und besonders die tiefer gestimmten Gitarren nicht überzeugen.  „Take Me As I Am“ ist dann endlich feiner AOR/80er Jahre Hardrock, der mich zumindest teilweise überzeugen kann (auch wenn man hier wie auch über das gesamte Album das Gefühl nicht los wird, genau so etwas schon viel besser in den Achtzigern gehört zu haben). „Unless You Talk To Me“ zeigt sämtliche Schwächen der Band auf. Sie sind einfach viel zu bieder. Oder auf gut deutsch: They don't kick ass! Alles irgendwie nett, aber langweilig. Da bleiben kein Melodien hängen, kein Riff frisst sich ins Gehör und wenn dann noch eine solch gähnende Ballade wie „Carry On“ auf mich zu kommt, suche ich echt verschreckt das Weite. Gut, „Rocky Road“ klingt ein wenig noch an RAINBOW, durch den Einsatz der Hammond Orgel, aber nichts gegen einfach gestrickte Songs, doch das ist der Einfachheit zu viel. BAD SISTER braucht anno 2009 eigentlich niemand. Sie klingen wie eine alt gewordene einfache und langweilige Kopie 80er Jahre AORs oder des „female fronted“ Hardrock. Und davon gab es schon viel zu viele. Wenigstens ist produktionstechnisch und auch vom Können an den Instrumenten bzw. Stimmbändern alles im grünen Bereich, aber das rettet BAD SISTER auch nicht über die 5-Punkte Hürde. Sie haben eben doch ordentlich Rost angesetzt.

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