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Band: Audiovision
Album: Focus
Spielzeit:  49:30 min
Plattenfirma: Ulterium Records
Veröffentlichung: 26.04.2010
Homepage: www.myspace.com/audiovisionsweden
Wertung: 8,5 von 10
Im Jahr 2003 startet der Ex NARNIA Sänger Christian Liljegren AUDIOVISION als Solo Projekt und spielte mit vielen musikalischen Gästen, Jeff Scott Soto (W.E.T, Ex JOURNEY, Ex AXEL RUDI PELL) und Bruce Kulick (Ex KISS) um nur zwei zu nennen, das Debütalbum „The Calling“ ein. Geboten wurde uns hier feiner Melodic/Hard Rock mit christlichen Texten. Nach der Veröffentlichung wuchs das Interesse an der Band aber rapide an, so dass sich Christian Liljegren entschloss im Jahre 2009 die Band von einem Solo Projekt in eine richtige Studio und Live Band zu ändern.
Mitstreiter dafür fand er in Torbjörn Weinesjö (Gitarre, VENI DOMINE) Simeon Liljegren (MODEST ATTRACTION, Bass) Olov Andersson (GRAND STAND, Keyboards) und Thomas Weinesjö (VENI DOMINE, Schlagzeug). An der musikalischen Ausrichtung der Band hat sich aber Gott sei Dank (ein Wortspiel :-) ) nichts geändert.
Mal sehen ob es der zweite Wurf „Focus“ mit dem sehr guten Debüt „The Calling“ aufnehmen kann.
Gestartet wird mit dem ersten Rock Brecher „Invitation“. Eine knackige Gitarreneinleitung eröffnet den Song, bevor die anderen Instrumente einsetzen. Das Ganze wird durch  eine klasse Keyboardbegleitung untermalt, welche erwähnt werden muss. Das Stück ist schön schnell, aber trotzdem melodisch. Ein perfekter Opener.
Flott rockig geht es weiter mit Track Nummer 2 „Keep the fire burning“. Das Tempo wird hier im Vergleich zum Vorgänger ein wenig gedrosselt. Eröffnet wird der Song von einem wahren Urschrei von Sänger Christian. Musikalisch gibt es hier eigentlich nicht viel auszusetzen. Die Gitarrenriffs kommen schön knackig daher, Drums und Bass bilden einen sauberen Grooveteppich und das Keyboard hält sich dezent im Hintergrund. Der Chorus ist einen Tick griffiger als beim Opener.
Schönes Stück.
Bei „The Son will come“ geht es ein wenig langsamer aber dafür um einiges stampfender und druckvoller zur Sache. Aufgrund der Songstruktur und des Aufbaus ist hier das Keyboard im Vordergrund. Das passt aber recht gut zum Stück, deswegen ist  es auch nicht weiter störend. Der Gesang erinnert hier ein wenig an eine Art „Sprechgesang“. Kommt mir zumindest so vor. Im Mittelteil gibt es ein klasse Gitarrensolo, wo klar wird das bei der Band nicht nur der Sänger und Bandchef Christian Liljegren einiges auf dem Kasten hat.
Ein sehr melodisches Stück folgt auf dem Fuße. „You are the reason“ lebt von seinen Tempowechseln. Instrumentalisch und gesanglich ist das Ganze auf einem sehr hohen Level. Der Chorus gehört auch zu einem der griffigsten auf dem gesamten Album. Was soll man groß sagen, Melodic Rocker werden hier ihre wahre Freude dran haben!
Mit „We will go“ dem 7. Song der Platte, schlagen AUDIOVISION sogar den Pfad der Stadionrockbands ein. Eine klasse Nummer die live auch super zünden dürfte. Hier ist die Spielfreude quasi greifbar. Eines der ganz großen Highlights auf der gesamten Platte.
Mit „ The Way“ machen uns AUDIOVISION noch mal so richtig Dampf unterm Kessel. Eine schöne Nummer die steil nach vorne geht und vom treibenden Rhythmus, sowie dem klasse Gesang getragen wird. Ebenfalls, wie der Vorgänger, ein absoluter Livekracher.
Mit  dem 11. Stück  „Focus“ setzen AUDIOVISION den Schlusspunkt unter eine gute bis sehr gute Platte. Es handelt sich zwar hier um ein Instrumental, welches nichts Aufregendes ist, aber atmosphärisch gut zum Rest passt.


Anspieltipps:

Zum anchecken der Band habe ich die Nummer „Keep the fire burning“, „The son will come“, „The Way“ und „We will go“ für euch.


Fazit :

Mit „Focus“ liefern AUDIOVISION ein gutes zweites Album ab. Man merkt dass es sich hierbei nicht mehr um ein Einzel bzw. Studioprojekt von Sänger  Christian Liljegren handelt. Das Ganze wirkt wesentlich kompakter und homogener als beim Debüt „The Calling“. Die Ohrwürmer sind hier genauso vertreten, wie ein, zwei etwas schwächere Songs. Diesen Umstand finde ich aber nicht weiter schlimm. Es ist noch Luft nach oben da, aber ich bin mir sicher dass die Jungs das bestimmt nutzen werden! Eines sollte man sich aber bewusst sein. Christian Metal ist nicht jedermanns Sache. Die Texte können einen schon sauer aufstoßen, wenn man auf diese Art der Musik nicht steht. Mich persönlich stören sie nicht und ich erfreue mich einfach an einem gut gemachten Album purem Melodic/Hard Rock.

Trackliste:

01. Invitation
02. Keep the fire burning
03. We are not alone
04. The son will come
05. Your are the reason
06. Fruit of love
07. We will go
08. I will belong to you
09. The Way
10. The Gate
11. Focus

Julian
 

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Band: Audiovision
Album: The Calling
Spielzeit: 43:21 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Rivel Records/AOR Heaven
Vergleichbare Bands: Narnia
Wertung: 7,5
Christian Rivel hat wohl einen großen Kreativitätsschub zu verzeichnen gehabt, schließlich hat er auch mit DIVINEFIRE gerade eine Platte veröffentlicht. Auf AUDIOVISION hat er eine große Anzahl von namhaften Gastmusikern um sich geschart. Darunter solch illustre Namen wie BRUCE KULICK, JEFF SCOTT SOTO, MIC MICHAELI (EUROPE) oder Tausendsassa TOMMY DENANDER. Gerade die Mitwirkung des letztgenannten wertet dieses Album auf, da die drei von TOMMY mitverfassten Tracks „Face To Face“, „Show Me The Way“ und „Hold On“ zu den Highlights auf diesem Album zählen. Die Spitze des Eisbergs markiert die SWEET-Coverversion von „Love Is Like Oxygen“, die Christian im Duett mit JEFF SCOTT SOTO trällert und einfach nur genial zu nennen ist. Leider haben sich auch hier in paar wenige Durchhänger eingeschlichen, die die Gesamtnote etwas drücken. Im Direktvergleich mit DIVINEFIRE hat AUDIOVISION aber das bessere, weil abwechslungsreichere Songmaterial zu bieten
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