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Band: Atlain
Album: Living In the Dark
Spielzeit: 53:28 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Rusty Diamond Records/Crazy Life Music
Vergleichbare Bands: Avenger, Steeler, Rage
Wertung: 8,5
Nachdem das zweite Album von ATLAIN „G.O.A.", der erste Titel der Rusty Diamonds Reihe geworden ist, folgt nun auch endlich das Debüt „Living In The Dark“ und bietet herrlich altmodischen (wie auch anders im Jahre 1984) teutonischen Speed-/Powermetal der Extraklasse. Herrlich roh, mit einer gewissen Portion Härte und einem definitiv eigenständigen Sänger. Die Screams von Peter Müller sind einfach göttlich. Jeder, der das Original nicht auf Vinyl hat, sollte hier zugreifen, denn Songs wie „Hallowed By The Priest“ oder „Thousand Nights In Hell“ sind einfach gesagt Klassiker! Und wer das Bandfoto genauer betrachtet, wird einen alten Bekannten wieder erkennen: Chris Efthimiadis, der ja anschließend mit RAGE durchstartete, um dann mit SUB7EVEN eher wieder einen Schritt zurück zu gehen. Die fünf Live Demo Bonustracks sind allesamt in ihren normalen Versionen auf „G.O.A.“ wieder zu finden und eher überflüssig. Auch das Booklet ist mit einem 2-seitigem Interview äußerst schmal ausgefallen. Aber was solls? Es bleiben 9 absolute Hammer und ich zieh mir jetzt noch mal das herrlich schräge Solo bei „Dig It“ rein. Das ist wahrer Heavy Metal!

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