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Band: At Vance
Album: Ride The Sky
Spielzeit: 48:28 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
VÖ.: 18.09.2009
Homepage: www.at-vance.com und www.myspace.com/atvance
Wertung: 8
Mit "Ride The Sky" präsentiert uns Olaf Lenk nun zum 8ten Mal seine Version von klassisch angehauchtem Power Metal mit deutscher Prägung. Der Sänger Rick Altzi ist nun nach ?VII? das zweite Mal am Start und überzeugt mit seiner rauen und an Jorn Lande erinnernden Stimme auf ganzer Linie. Musikalisch hat sich zum Vorgänger genau so wenig geändert wie der Sänger. Heisst, es gibt schnelle Banger wie "Last In Line" und "End Of Days", gemächliche Heavy Rock Songs wie "Farewell" und natürlich die obligatorische Ballade mit Namen "You And I".
Hier tropft der Schmalz förmlich aus den Boxen aber die Liebhaber solcher Nummern werden Ihre Freude dran haben. Mit "Salvation Day" hat man auf Grund der grandiosen Gitarren-Hookline einen astreinen Hit am Start. Die Nummer will mir einfach nicht mehr aus der Birne gehen. "Fallin'" ist wegen des Refrains ein ähnlicher Ohrwurm. Neben den ganzen sehr guten bis geilen Songs ist leider auch ein Totalausfall zu vermelden. Der gute Olaf liess es sich nicht nehmen wieder ein Stück von Vivaldi zu verwursten. Die Umsetzung ist so dermassen deplaziert und misslungen dass man die CD sofort in den Shredder werfen möchte. Zum Glück gibts ja die Skip Taste. Wenn mal mal von der Totalverfehlung "Vivaldi - Summer 2nd Set" und der doch sehr kitschigen Ballade absieht bekommt man ein Power Metal Album mit zwei Hits und ansonsten sehr starken Songs geboten. Fans der Band greifen hier eh bedenkenlos zu, Neulinge im At Vance Universum sollten die Scheibe aber unbedingt mal anchecken. Es lohnt sich.
Steve

Als Chefredakteur muss ich zu dieser Review doch meinen Senf dazu geben. Denn Olaf “verwurstet” Vivaldi in keiner Weise, sondern spielt  den zweiten Satz aus dessen Sommer Opus abermals in Perfektion auf der Gitarre. Und das besondere ist nunmal, dass AT VANCE diese Stücke nicht bis zur Unkenntlichkeit um arrangieren. Die Umsetzung ist also weder deplatziert noch eine Totalverfehlung, wie Steve meint. Meinungsfreiheit oder eigener Geschmack hin oder her - wenn man eine gewisse Objektivität bei behält, so muss man einfach sagen, dass auch Vivaldi von AT VANCE instrumental hervorragend umgesetzt wird. Und ich bin froh, dass im Gegensatz zum Vorgänger auch wieder ein klassisches Stück auf der Deutschland Version zu finden ist. Ansonsten ist “Ride The Sky” wieder ein verdammt gutes Album geworden und wenn Olaf Lenk & seine Mannen so weiter machen, werde ich immer ein AT VANCE Anhänger bleiben.

Markus

At Vance

Band: At Vance
Album: VII
Spielzeit: 45:11
Plattenfirma/Vertrieb: AFM/Soulfood
Vergleichbare Bands: - - -
Homepage: www.at-vance.com oder www.myspace.com/atvance
Wertung: 8,5
Die Nachricht, dass AT VANCE auf dem neuen Silberling ohne ihren bärenstarken Sänger alias Mr. Mats Leven (Ex-TREAT) an den Start geht, hat mich fast schon erschüttert. Die Gesangsleistung von oben genanntem Herren, war für mich schon immer ein mega Highlight.
Trotzdem darf man nach solchen Meldungen nicht einfach die Flinte ins Korn werfen, erst mal hören, wie sich der Nachfolger Rick Altzi schlägt.
Eins ist nach den ersten Höreindrücken gewiss: Der Sängerwechsel hat sich beim besten Willen nicht negativ auf AT VANCE ausgewirkt. Die Scheibe ist genau so geworden, wie man sich eine CD von den Herren vorstellt. Sie hat Hand und Fuß und man bekommt die gewohnte Power der Band deutlich in die Gehörgänge katapultiert. Rick Altzi liefert auf alle Fälle eine professionelle Leistung ab und erinnert auch hier und da mal an Mats Leven oder auch David Coverdale. Neben den typischen schnellen neo-klassischen Metal Songs à la „Victory“, „Golden Leaves“, gibt es auch wahnsinnig groovige und super tighte Nummern wie z.B. „Shiver“ und „Answer me“ zu hören, welche ganz schnell zu meinen persönlichen Lieblingsnummern avancierten. Das Album zeigt wieder ein mal, warum AT VANCE so erfolgreich und ein fest etablierter Metal Act geworden ist.
Mir persönlich gefällt die CD und der Sound richtig gut und mögen auch in Zukunft weitere solche Silberlinge bei uns allen eintrudeln. Gut!
El Hombre

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