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Band: April Album: Anthems For The Rejected Spielzeit: 39:55 min Plattenfirma/ Vertrieb: Spinefarm Records/Soulfood Homepage: www.aprilweb.net oder www.myspace.com/aprilweb Wertung: 7,5 Das letztjährige Debüt der Finnen APRIL hat es fast bis in unsere Hall Of Fame geschafft und das Interview mit den Jungs ist mir auch noch in positiver Erinnerung. Nun kommen sie bereits mit dem Nachfolger „Anthems For The Rejected“ um die Ecke und dieser kann mich nicht zu den Begeisterungsstürmen des Vorgängers hinreißen. Besonders der Einstieg mit „The War“, „Blades Of Steel“ und „The Skies Came Alive“ kann mich nicht überzeugen. Während der Opener zumindest mit einem annehmbaren Refrain punkten kann, bleibt die Strophe voll auf der Strecke. Hier werden Metalcore Elemente eingestreut, die leider dem Prinzip folgen: Schon 1000x gehört. Denn ansonsten gibt es nicht viel zu meckern. Ihr Können haben die Finnen ja nicht verlernt. Doch während beim Debüt das Songwriting locker-flockig von der Hand zu gehen schien, so ist hier leider mancher Song etwas verkrampft. „Blades Of Steel“ ist leider auch nur Durchschnitt, nicht mehr. Bei „The Skies Came Alive“ scheint das Potenzial wieder durch, der letzte Kick kommt aber auch hier nicht. Erst das ruhigere „Scream“ kann vollauf überzeugen, schöner Spannungsbogen, tolle Melodien und coole Gitarren. So kenne ich die Jungs. Auch „Trenched And Buried“ überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Das kurze „Intermission“ kann man dann als Griff in das Klosett ganz schnell überspringen. Mein Favorit „Redemption“ reißt das Ruder zum Glück wieder rum. Auch hier spielen APRIL sämtliche Stärken aus. Die restlichen Songs sind ganz gut (besonders „Homecoming“ kann mit dem leichten Classic-Hardrock-Einschlag die Gehörgänge verwöhnen), so richtige Hits suche ich aber vergebens. Vielleicht hätten sich die Finnen doch ein wenig mehr Zeit lassen sollen, um noch ein wenig mehr an den Stücken zu feilen. Denn so reicht es für die Hall Of Fame leider wieder nicht. Ein gutes Album ist „Anthems For The Rejected“ aber trotz aller Kritik geworden. Und wer eine gute moderne Metalband sucht, ist bei APRIL weiterhin an der richtigen Adresse.
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