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Band: Andromeda Album: The Immunity Zone Spielzeit: 66:49 min. Plattenfirma/Vertrieb: Silverwolf/SPV Homepage: www.andromedaonline.com oder www.myspace.com/andromedaonline Wertung: 6,5 Annähernd 67 Minuten Spielzeit für gerade mal 9 Songs, das kann doch nur eine CD aus dem Progressive-Lager sein. Und so ist es auch, „The Immunity Zone“ ist bereits die vierte Platte der schwedischen Proggies. Auf ihrem neuesten Werk zeigen die Jungs, dass sie noch um einiges düsterer und härter klingen können als bisher. „The Immunity Zone“ klingt wie ein Querschnitt aus DREAM THEATER, THRESHOLD und QUEENSRYCHE mit tiefer gestimmten Gitarren. Der Opener „Recognizing Fate“ offenbart auch gleich, wie vertrackt und verschachtelt ANDROMEDA ihre Songs konstruieren können. Das folgende „Slaves Of The Plathora Season“ wartet mit einem AOR-lastigen Refrain auf, der sofort ins Ohr geht. Einzig die zu lauten Stakkato-Keyboards nerven gewaltig, schade. Das setzt sich leider auf der gesamten CD fort, hätte man hier und da diverse Sounds weniger in den Vordergrund gestellt und ein paar Spielereien weggelassen, wären die Songs kompakter und gewaltiger ausgefallen. Auch der Rausschmeißer „Veil Of Illumination“, der satte 17:26 min. auf die „Waage“ bringt, ist ein Meer von Details und Kleinigkeiten, wie es die Prog-Fraktion lieben wird. Und trotzdem gibt es Bands, die nicht nur diese gewisse Käuferschicht ansprechen. ANDROMEDA werden aber auch mit ihrem neuen Silberling nicht zu dieser Spezies gehören, denn bis auf das trotz seines sperrigen Titels eingängige „Slaves Of The Plethora Season“ bleibt für Genre-Fremdlinge relativ wenig zu entdecken. Das dürfte aber schon das Cover beim Betrachten im Plattenladen besorgen, denn dieses dustere und kritische, auf Umweltverschmutzung bezogene, Artwork macht sicherlich keinen Sleazer oder AOR-Freak an. Fazit: wer seinen Horizont in Richtung „anspruchsvoller“ Rockmusik erweitern möchte, sollte sich zumindest meine Anspieltipps „Another Step“ und das bereits vorher erwähnte „Slaves Of…“ zu Gemüte führen. Stefan
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