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Band: And You Will Know Us By The Trail Of Dead Album: The Century Of Self Spielzeit: ?? min (nur als Stream gehört) Plattenfirma/ Vertrieb: Superball Music/SPV Homepage: www.trailofdead.com Wertung: 7,5 Die Texaner AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD wissen nicht nur mit einem irre langen Bandnamen aufzuwarten, nein, auch ihre Veröffentlichungen lassen gewaltig aufhorchen. Bereits die Longplayer „Worlds Apart“ und „So Divided“ konnten unzählige überschwängliche Kritiken einheimsen. Nun hat man sich bei AYWKUBTTOD (die ich ab sofort mit TRAIL OF DEAD abkürzen möchte, sonst kriegen meine Finger einen Schreibkrampf und die Kritik wird ellenlang) von Universal Music gelöst und ist bei Superball Music einem deutschen Independent Label untergekommen. Die Band sieht diesen Schritt als Befreiung, man möchte einfach, dass ihnen niemand in ihr Ding drein redet. Durchaus verständlich. Besonders wenn man wie TRAIL OF DEAD einer pompösen Version des progressiven Alternative Rocks frönt und dabei hunderte Stilrichtungen miteinfließen lässt. Anno 2009 geht man auf „Century Of Self“ allerdings sehr frisch und flott ans Werk. Stücke wie „Isis Unveiled“ warten trotz äußerst vertrackten Momenten auch immer mit einem hohen Maß an Eingängigkeit auf und genau das, macht TRAIL OF DEAD so besonders. Die poppigeren Versatzstücke, die besonders bei „So Divided“ oft zum Einsatz kamen, findet man bei „The Century Of Self“ nicht mehr so häufig. Dafür punkten sie mit großartigen pompösen Stücken, wie „Halycon Days“, wobei in meinen Augen abermals das Piano richtig punkten kann. Leider habe ich das Gefühl, dass die Amis manchmal einfach etwas zuviel in einen Song packen wollen. Gut, sie sind verdammt gute Songwriter und so fällt es eher selten ins Gewicht. Aber mein Lieblingsstück bleibt halt das nicht ganz so progressive „Bells Of Creation“, bei dem die Mischung aus Eingängigkeit, progressiven Elementen und umwerfenden Melodien am besten gelungen ist. „The Century Of Self“ ist abermals ein Album geworden, das man nicht nebenbei hören sollte und das den Hörer trotz Dutzenden Durchläufen immer wieder überraschen wird.
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