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ALMAH dürfte vielen von euch nur als Edu Falaschi's Soloprojekt bekannt sein. Doch mittlerweile haben die Jungs um den ANGRA Frontmann schon ihr drittes Album auf den Markt gebracht und in den letzten News scheint Edu tatsächlich überlegen, dass er ALMAH zu seiner Hauptformation erklärt und bei ANGRA den Hut wirft. Ob sich das für ihn wirklich rechnen würde, kann ich natürlich nicht beurteilen. "Motion" das eben angesprochene Werk, dagegen schon. Der Opener "Hypnotized" kann als klare Melodic Power Metal Granate definiert werden, die neben reichlich Melodie auch ganz schön Feuer unter dem Arsch hat und fast schon in BRAINSTORMschen Gewässern fischt. "Living And Drifting" hat zu Anfang mit einem eher uninspirierten Keyboardgedudel zu kämpfen, ehe es es ähnlich auf die Glocke haut. Schon mal nicht schlecht der Anfang, Edu lässt auch von klarem hohen Gesang bis zu kleinen Screams auch alles hören, was man von ihm gewöhnt ist. Da die Chose auch ordentlich produziert ist und mit einigen modernen Elementen auch nicht im klassischen Power Metal Einerlei versumpft, läuft auch das folgende "Days Of The New" gut rein, ehe mit "Bullets On The ALtar" erstmals das Tempo gedrosselt wird und diese Halbballade zählt dann leider auch zu einer definitiv langweiligen Nummer. Da rettet auch der eigentlich gute Refrain nicht mehr viel. Danach scheinen die Brasilianer die Moskitos gestochen zu haben, denn anders ist ein Speed Metal Kracher wie "Zombies Dictator" nicht zu erklären. Allerdings will man ein wenig zuviel, neben Uptempo Power Metal hat man glatt Hardcore bzw. ganz leichte Melodic Death Elemente mit eingebaut und so wirkt der SOng leider ein wenig überfrachtet. Anschließend gibt es wieder ordentliche traditionelle Kost ehe der Abschluss des Albums mit den beiden Balladen "Late Night in '85" und "When And Why", die den letzten Metal Song "Daydream Lucidity" einrahmen, dann ehrlich stark abfällt. Und so bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Neben starken Power Metal Songs und ebenso viel tollen Melodien, bieten ALMAH abermals einige langweilige Aussetzer und so kann ich leider wieder keine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. "Motion" ist ein ordentliches Stück brasilianischer Metalkunst, zu einem gut abgehangenen Filetstück reicht es aber wieder nicht. Markus
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