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Band: Allen/Lande
Album: The Showdown
Spielzeit: 61:20 min
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records
Veröffentlichung: 05.11.2010
Homepage: keine Homepage
Wertung: 9 von 10
Da ist er wieder, der Mann der auf fast jedem guten Metal Projekt zu hören ist. Jorn Lande (LANDE, MASTERPLAN). Dieses Mal ist er wieder im Duett mit Russel Allen (SYMPHONY X) unterwegs und die beiden Herren präsentieren uns, unter dem Namen ALLEN/LANDE, auch schon ihr drittes Album. Nach den beiden Vorgängern „ The Battle„ aus dem Jahre 2005 und „The Revenge„ aus dem Jahre 2007, mit dem Titel „The Showdown“. Vorstellen muss man die beiden Herren wohl nicht mehr großartig, gehören sie doch zu den besten Metal Sängern die es aktuell auf diesem Planeten gibt. Bei diesen beiden Protagonisten ist ja schon ein sehr hohes Level und Qualität vorauszusetzen. So auch dieses Mal. Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen war dieses Mal Magnus Karlsson (PRIMAL FEAR) der kreative Kopf hinter dem Ganzen. Aber nicht nur das, er hat auch alle Instrumente bis auf das Schlagzeug eingespielt. Am Schlagzeug hat er sich Unterstützung in Form von Jaime Salazar: geholt. Soviel zu den nackten Fakten. Schauen wir mal was uns hier im Einzelnen erwartet.
Als Opener erwartet uns gleich mit „The Showdown“ der Titeltrack des Albums. Nach einem kurzen melodischen instrumentalen Spiel lässt Jorn seine Stimme ertönen und ab geht die melodische Fahrt. Knackig und kompakt geht es durch den Song, Jorn und Russel wechseln sich gekonnt ab und beim absolut hittauglichen Chorus zeigen sie warum sie zu den aktuell besten Metalsängern gehören. Ein absolut würdiger Titeltrack. Bärenstark!
Das folgende „Judgement Day“ ist ein klein wenig ruhiger. Der Midtempotrack ist aber nicht minder eingängig als der Vorgänger. Gesanglich von beiden stark vertont, haben wir es auch hier mit einem richtig starken Track zu tun. Ein Ticken schlechter als der Titeltrack, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Beim vierten Song „Turn All Into Gold“ stechen besonders die Melodielinien und die knackigen Riffs hervor. Diese heben die Nummer ein bisschen vom Rest ab und es geht etwas melodischer zu als z.B. bei „Judgement Day“.
Schön melodisch und knackig geht es auch beim folgenden „Bloodlines“ weiter. Die Strophen sind ein wenig ruhiger und erst beim Chorus dreht die Nummer ein wenig auf und entwickelt mehr Druck. Dieses Wechselspiel weiß zu gefallen.
Nun kommt mit „Copernicus“ eine Halbballade die alleine von Russel Allen gesungen wird. Richtig gefühlvoll gesungen und passend umgesetzt, entwickelt diese eine richtig schöne Atmosphäre und man klebt förmlich an Russel’s Lippen. Hier wird geklotzt nicht gekleckert. Eine Hammernummer, genial!
Mit „The Guardian“ kehrt man zurück auf den melodischen Weg. Ein Midtempo Song der zwar nicht so kraftvoll ist, aber durchaus seine großen Momente hat und zu begeistern weiß. Der Chorus ist hier mal wieder absolut erste Sahne.
Zum regulären Abschluss der Scheibe werden wir mit „Eternity“ auf eine gefühlvolle, atmosphärische Reise mitgenommen. Ausdruckstarker Gesang, sanfte Strophen und ein krachender Chorus sind die Hauptmerkmale dieser Abschlussnummer, die das Album gut beschließt und abrundet.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch ganz klar den Titeltrack „The Showdown“, „Bloodlines“, „Copernicus“ und „The Guardian“ empfehlen.

Fazit :

Wie schon angesprochen versprechen die beiden Hauptakteure hier natürlich schon hohe Qualität und das bekommt der Hörer hier auch geboten. Wie auf den beiden vorherigen Scheiben auch schon. Die Songs sind allesamt sehr gut und klasse umgesetzt über den Gesang braucht man auch nicht zu streiten. Also woran liegt es das ich hier nicht in Jubelstürme ausbreche? Nun die Scheibe bietet nicht viel Neues im Vergleich zu den vorherigen Werken. Ebenfalls mangelt es mir hier etwas an Abwechslung. Alles in einem ähnliche Tempo gehalten und richtige High Speed Kracher findet man auch nicht. Trotz dieser kleinen Mängel, setzt sich die Qualität durch, denn andere Bands wären glücklich nur einen von diesen Krachern geschrieben zu haben. Also gibt es von mir sehr gute 9 Punkte und eine klare Kaufempfehlung für alle ALLEN/LANDE Fans und Freunde von gut gemachten Melodic Metal.

Trackliste:

01. The Showdown
02. Judgement Day
03. Never Again
04. Turn All Into Gold
05. Bloodlines
06. Copernicus
07. We Will Rise Again
08. The Guardian
09. Maya
10. The Artist
11. Eternity
12. Alias (Bonus Track)

Julian
 

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Band: Allen-Lande
Album: The Battle
Spielzeit: 60:39 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Masterplan, Starbreaker
Wertung: 9,5 von 10
Und von noch einer absolut geilen Cd will ich Kunde tun in diesem Lande bzw. auf dieser Seite. Zwei der begnadetsten Sänger im Rockbereich, namentlich Jorn Lande (MASTERPLAN, JORN) und Russel Allen (SYMPHONY X), haben sich zusammen getan, um ein wahres Meisterwerk einzusingen. Der Mann im Hintergrund, der jedoch die eigentlichen Fäden in der Hand hielt und dem der meiste Applaus gelten sollte ist aber Magnus Karlsson (STARBREAKER, LAST TRIBE), der nicht nur sämtliche Gitarren einspielte, er stand auch am Bass, übernahm die Keys und produzierte auch noch fleißig mit. Doch nun zum Eigentlichen, den Songs. Da auch hier Tausendsassa Magnus seine Finger im Spiel hatte, heißt es auch in dieser Hinsicht, beide Daumen nach oben. Beginnend mit dem wahrscheinlich besten Melodic Rocker 2005 „Another Battle“, der bereits zeigt wo es lang geht…auf den Melodic Rock Olymp. Ein wunderschöner AOR Refrain und herrliche Melodien paaren sich mit knallharten Riffs zu einem wahren Hörerlebnis. Doch damit ist das Pulver nicht verschossen. Bei den 12 Songs ist fast kein Ausfall zu erleben und besonders „Come Alive“ führt den geneigten Hörer zum nächsten „Ohrgasmus“. Wer die neue MASTERPLAN gut findet und einem melodischeren Werk ebenfalls nicht abgeneigt ist, dem MUSS hier das Wasser im Mund zusammenlaufen. Deswegen los, los, kaufen, kaufen.

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